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Liebe Leserinnen und Leser,
eine Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV) kann bekanntlich den meisten HPV-bedingten Zervixkarzinomen vorbeugen, Zahlen zu den anderen HPV-bedingten Krebstypen sind mir bislang nicht untergekommen. Therapeutisch wirkt sie allerdings nicht. Doch genau dran wird nun gearbeitet: Heidelberger Wissenschaftler setzen dazu auf Nanopartikel aus Silica, die die Impf-Epitope vor dem Abbau schützen sollen. Im Mausmodell führte die Impfung zu einer deutlichen Aktivierung zytotoxischer T-Zellen, teilweise ließ sich auch eine Komplettremission erreichen.
Das Endstadium einer Krebserkrankung wird oft von Atemnot, Wassereinlagerungen, Schwäche und reduzierter Selbstständigkeit beherrscht – Symptome, die für eine Herzinsuffizienz charakteristisch sind. Doch bislang gibt es weder evidenzbasierte Empfehlungen noch randomisierte kontrollierte Studien zum gezielten Einsatz moderner Herzinsuffizienzmedikamente in dieser Patientengruppe. Die EMPATICC-Studie belegt nun, dass eine personalisierte Herzinsuffizienztherapie bei jenen, die den kritischen Zeitraum von 30 Tagen überlebten, bestimmte kardiovaskuläre Marker und die Lebensqualität verbesserte, wenngleich der primäre funktionelle Endpunkt nicht signifikant profitierte.
Mehr zu diesen und anderen Neuigkeiten finden Sie in diesem Newsletter, auf unserem Portal und in unserer Zeitschrift KOMPAKT ONKOLOGIE. Ich wünsche Ihnen eine schöne Spätsommerwoche!
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