Ausgabe 48/2025

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Dienstag, 25. November 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn ein Patient an Krebs stirbt, ist die Todesursache für den Laien klar. Für Mediziner aber offenbar deutlich seltener. Eine aktuelle Studie ist den genauen Todesursachen bei Krebspatienten auf den Grund gegangen. Bei gerade einmal 16 Prozent von 108 autopsierten Patienten, die an tumorbedingten Komplikationen verstorben waren, konnte ein einstimmiger Konsens über die Todesursache erzielt werden. Was die Untersuchung, die eine prospektive Fall-Kontroll-Studie und eine retrospektive Validierungskohorte umfasste, aber zeigen konnte, ist Folgendes: Während im frühen Krebsstadium zirkulierende Tumorzellen vereinzelt ihrer Wege gingen, traten unmittelbar vor dem Tod Spitzen ganzer Cluster auf. Außerdem fanden die Autoren pathologische Evidenz für die Infiltration und den Verschluss großer Gefäße. Bei jeglicher Gefäßinvasion war das Sterberisiko unabhängig vom Metastasierungsstatus stark erhöht.
Damit es nicht so weit kommt, könnte beim NRAS-mutierten Melanom vielleicht künftig der Wirkstoff Daraxonrasib helfen. In einer laufenden Phase-I-Studie zeigte von zwei am Moffitt Cancer Center behandelten Patienten einer eine partielle und der andere eine Komplettremission. Neue Perspektiven für Melanom-Patienten eröffnen auch Befunde einer „Nature“-Studie, der zufolge Inhibitoren des Ferroptose-Suppressorproteins 1 (FSP1) das Tumorwachstum in vivo stark reduzierten.
Mehr dazu und viele weitere Neuigkeiten finden Sie in diesem Newsletter, auf unserem Nachrichtenportal und in unserer Zeitschrift KOMPAKT ONKOLOGIE.
Ich wünsche Ihnen eine schöne Herbstwoche!




   Ihre
   Sandra Frins

 

 
 
Neue Erkenntnisse zu Todesursachen bei Krebs

Neue Erkenntnisse zu Todesursachen bei Krebs

Woran stirbt man eigentlich bei Krebs? Diese simpel anmutende Frage ist offenbar selten leicht zu beantworten, oft werden Metastasen verantwortlich gemacht.

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Neue 7-Jahresdaten zu Verzenios®,a,2

Bewährter, langanhaltender Schutz2:
o   IDFS-Vorteil über 7 Jahre erhalten2
o   Längste Nachbeobachtungszeit, die bisher für einen CDK4/6-Inhibitor in der Adjuvanz berichtet wurde2
o   Signifikanter Gesamtüberlebensvorteil (OS)b,2

Fachinformation

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Erste Evidenz für eine zielgerichtete Therapie bei NRAS-mutiertem Melanom

Im Rahmen einer klinischen Studie erhielten zwei Patienten mit NRAS-mutiertem Melanom Daraxonrasib. Bei einem Patienten wurde ein partielles Ansprechen, bei dem zweiten ein komplettes Ansprechen erzielt.

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Expertenblick: Studien & Therapiestrategien beim Lungenkrebs

In dieser Videoreihe beleuchten PD Dr. med. habil. Möller & Prof. Dr. med. Schütte aktuelle Forschung und Therapieoptionen beim Lungenkrebs. Die Ärzteschaft erfährt praxisnah, wie sich neue Studienerkenntnisse in den Alltag übertragen lassen und welche Ansätze die Behandlung von Patienten verbessern.

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FSP1-Inhibitoren als neue Therapieoption beim metastasierten Melanom

FSP1-Inhibitoren als neue Therapieoption beim metastasierten Melanom

Metastasierte Melanomzellen nutzen das Protein FSP1, um ferroptotischen Zelltod in Lymphknoten zu verhindern. Eine Studie aus Boston zeigt, dass FSP1-Inhibitoren das Tumorwachstum signifikant reduzieren können.

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Fast 7 von 10 nach 5 Jahren#: Überleben im mHSPC mit XTANDI™

XTANDI + ADT im mHSPC* überzeugt in der Langzeit-Auswertung der ARCHES-Studie mit einer starken Wirksamkeit: Fast 7 von 10 mHSPC-Patienten waren nach 5 Jahren noch am Leben# ‒ ohne neue Sicherheitssignale. Neben den neuen Daten bestätigt auch die S3-Leitlinie XTANDI + ADT als eine Standardtherapie im mHSPC.1,2 Erfahren Sie mehr zu den 5-Jahres-Daten und dem Langzeit-Überlebensvorteil:

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Fachinformation | Referenzen & Hinweise

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Stammzelltransplantation: Mehr Erfolg mit jüngeren Spendern

Bei der Allogenen Stammzelltransplantation (allo-HSZT) hat das biologische Spenderalter laut aktuellen Daten von der DGHO-Jahrestagung einen größeren Einfluss auf den Transplantationserfolg als bisher angenommen.

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LORVIQUA® - Präferierter 1L-Standard beim ALK+ aNSCLC1-3

LORVIQUA® ist laut Onkopedia- und S3-Leitlinie der präferierte Standard in der 1L Therapie beim ALK+ aNSCLC.1-3 5-Jahres-Daten der CROWN-Studie zeigten für Patienten mit LORVIQUA® das längste PFS, das in der 1L beim ALK+ aNSCLC bisher beobachtet wurde. Es wurden keine neuen Sicherheitssignale für LORVIQUA® beobachtet.4,5*

Fachinformation | Referenzen

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CONKO-007-Studie: Überlebenszeit beim Pankreaskarzinom kann verlängert werden

CONKO-007-Studie: Überlebenszeit beim Pankreaskarzinom kann verlängert werden

In einer klinischen Studie unter der Leitung des Universitätsklinikums Erlangen haben Forschende zeigen können, wie das Langzeitüberleben für bestimmte Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs verlängert werden kann.

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Brukinsa® noch einfacher: Jetzt als Tablette verfügbar1,2

Nur noch 2 Tabletten täglich statt 4 Kapseln - kleiner, teilbar und leichter zu schlucken. Gleiche Gesamtdosis, gleiche Wirksamkeit, gleiche Verträglichkeit.1

Fachinformation & Referenzen

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Blutkrebs: Entzündung verändert Knochenmark schon früh

Bei Menschen mit altersbedingten Blutstammzellmutationen verändern chronische Entzündungen das Knochenmark bereits in sehr frühen Stadien, wie Mainzer Forscher in „Nature Communications“ berichten. Die Interaktion entzündlicher Gewebestammzellen und bestimmter Immunzellen ruft sich selbst verstärkende Entzündungsprozesse in der Mikroumgebung des Knochenmarks hervor, die die normale Blutbildung beeinträchtigen.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Künstliche Intelligenz und Radiologen bei der Erkennung von Bauchspeicheldrüsenkrebs mittels Standard-CT-Scans (PANORAMA): eine internationale, gepaarte, unterlegene, bestätigende Beobachtungsstudie zur Nichtunterlegenheit
Lancet Oncol 20.11.2025

Zanidatamab beim HER2-positiven metastasierten Gallengangkarzinom: Endergebnisse der HERIZON-BTC-01-Studie
JAMA Oncol 20.11.2025

Zusatz einer neoadjuvanten PSMA-gerichteten 177Lu-Radioligandentherapie zur stereotaktischen ablativen Strahlentherapie bei Prostatakrebs mit Oligometastasen (LUNAR): eine unverblindete, randomisierte, kontrollierte Phase-II-Studie
J Clin Oncol 12.11.2025

Fünf-Jahres-Analyse der JULIET-Studie mit Tisagenlecleucel bei Patienten mit rezidiviertem/refraktärem großzelligen B-Zell-Lymphom
J Clin Oncol 18.11.2025

Metaanalyse individueller Patientendaten zu molekularen Konsensus-Subtypen als Biomarker für die Erstlinientherapie beim metastasierten Kolorektalkarzinom mit RAS-Wildtyp
J Clin Oncol 18.11.2025

 
 
 
Kastrationsresistenter Prostatakrebs mit wenigen Metastasen: Studie ergibt Vorteil für Metastasenbestrahlung

Kastrationsresistenter Prostatakrebs mit wenigen Metastasen: Studie ergibt Vorteil für Metastasenbestrahlung

Beim oligometastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom (CRPC) verdoppelt die stereotaktische Körperbestrahlung (stereotactic body radiotherapy, SBRT) der Metastasen laut der GROUQ-PCS-9-Studie das mediane radiologisch progressionsfreie Überleben (rPFS).

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PANORAMA:

Im Rahmen einer prospektiven Machbarkeitsstudie hat die KL Krems die Behandlung früher Formen von Prostatakrebs mit fokussiertem Ultraschall geprüft. Sie berichtet über vielversprechende Ergebnisse.
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Das IQWiG moniert, dass Bayer Darolutamid in der Zulassungsstudie nicht direkt mit Apalutamid verglichen hat. Ein indirekter Vergleich habe keinen Zusatznutzen gezeigt.
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Das IQWiG hat im Rahmen der frühen Nutzenbewertung Daratumumab beim schwelenden Multiplen Myelom untersucht. Anhand der vorgelegten AQUILA-Studie lasse sich nicht beurteilen, ob die Patienten damit länger leben.
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Die Charité in Berlin hat das Institut für Künstliche Intelligenz in der Medizin (IKIM) gegründet.
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TERMINE:

EFLM-Webinar: Analysis of Circulating DNA and Clinical Utility in Cancer: A Perspective from the Clinical Laboratory
2. Dezember 2025
online

AUO/AKO Intensivkurs Uro-Onkologie
3. Teil 2025

5. - 6. Dezember 2025
Leipzig

Fortbildungsveranstaltung in der Krebsregistrierung (ADT), Block 2
19. - 23. Januar 2026
online

AKO/AUO Intensivkurs Uro-Onkologie
1. Teil 2026

30. - 31. Januar 2026
online

37. Deutscher Krebskongress
18. - 21. Februar 2026
Berlin

 
 

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