Ausgabe 49/2025

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Donnerstag, 04. Dezember 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

nicht nur auf dem Gebiet der Medizin soll Künstliche Intelligenz idealerweise das Leben erleichtern – sowohl Ärzten als auch Patienten. Letztere suchen schon lange auch selbst nach Informationen zu Erkrankungen: War früher „Doktor Google“ der Adressat von Fragen, richten Betroffene diese inzwischen an „Professor ChatGPT“, um nur einen der gängigen Chatbots zu nennen. Das geht schnell und problemlos – könnte man meinen. Tatsächlich haben Forschende jüngst untersucht, was ein Chatbot leisten kann, wenn Eltern ihm Fragen zu Asthmatherapie ihrer Kinder stellen. Die Künstliche Intelligenz schnitt inhaltlich gar nicht so schlecht ab, dennoch fiel das Ergebnis gar nicht mal so gut aus. Woran das liegt, können Sie in unserem ersten Beitrag lesen.

Gerade bei Asthma und der inhalativen Therapie kommt es darauf an, dass der Patient genau versteht, wie er seine Medikamente richtig einsetzt, respektive wie er richtig inhaliert. Verständnisprobleme zwischen Arzt und Betroffenem können da erheblichen Einfluss auf die Behandlungsergebnisse haben, wie eine aktuelle Studie aus den USA zeigt. Die Autoren liefern aber Lösungsvorschläge gleich mit. Die Deutsche Atemwegsliga hat das Problem allerdings längst erkannt und bietet bekanntermaßen bereits seit Jahren Videos mit Inhalationsanleitungen in unterschiedlichsten Sprachen an.

Und schließlich noch dies, auch zum Thema Asthma: Die kürzlich in „The Lancet. Respiratory Medicine“ veröffentlichte WAYFINDER-Studie belegt, dass eine monatliche Injektion Tezepelumab bei 90 Prozent der untersuchten Patienten mit schwerem Asthma half, die tägliche Einnahme oraler Corticosteroide zu reduzieren. Lesen Sie mehr dazu und weitere Neuigkeiten aus der Pneumologie in unserem Newsletter sowie auf unserem Nachrichtenportal.

Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!




   Ihre
   Britta Achenbach

 

 
 
Antworten von Chatbots zu kindlichem Asthma: Zuverlässig und dennoch häufig wenig hilfreich

Antworten von Chatbots zu kindlichem Asthma: Zuverlässig und dennoch häufig wenig hilfreich

Patienten (und in diesem Falle deren Eltern oder Erziehungsberechtigte) suchen bei gesundheitlichen Beschwerden häufig erst einmal Rat im World Wide Web, bevor es dann doch zum Facharzt geht. Inzwischen werden nicht selten zuerst Chatbots konsultiert – auch bei kindlichem Asthma.

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DHKT: Das rechte Herz im Fokus

Über die Herausforderungen und den Stellenwert der Echokardiografie mit Fokus auf dem rechten Herzen sowie über neue Therapieoptionen bei PAH und über die PH im Kontext der Herzinsuffizienz wurde bei den Dresdner Herz-Kreislauf-Tagen 2025 lebhaft diskutiert.

Fachinformation

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Studie zur Asthmatherapie: Sprachbarrieren müssen stärker berücksichtigt werden

In einer retrospektiven Untersuchung aus den USA hat sich bestätigt, dass Verständigungsschwierigkeiten zwischen Arzt und Patient die Asthmatherapie erheblich beeinträchtigen können.

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Fasenra®: Zielgerichtet bei schwerem
eosinophilem Asthma

Fasenra® bietet eine zielgerichtete Adressierung der eosinophilen Entzündung und sorgt innerhalb von 24 h für ein nahezu vollständiges Entfernen der Eosinophilen aus dem Blut*, 1 und Gewebe.2 Dabei zeigt sich eine schnelle und langanhaltende Wirksamkeit.#, 3  Ein weiterer Erfolg: 63 % der Patient:innen konnten sogar OCS unter Fasenra® absetzen.§, 4 

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Produktseite | Referenzen

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Schweres Asthma: Monatliche Injektion hilft, tägliche Steroidtherapie zu beenden oder zu reduzieren

Schweres Asthma: Monatliche Injektion hilft, tägliche Steroidtherapie zu beenden oder zu reduzieren

Die Forschung ist auf der Suche nach alternativen Behandlungsmethoden beim schweren Asthma, da die langfristige tägliche Einnahme von Steroiden bekanntermaßen zu schwerwiegenden Gesundheitsproblemen wie Osteoporose, Diabetes und erhöhter Infektanfälligkeit führen kann.

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IL-5 gezielt ansprechen. Der Anti:-IL-5-Wirkansatz von NUCALA

Die Anti-IL-5-Therapie wirkt gezielt auf IL-5-induzierte inflammatorische Prozesse: Sie kann Atemwegsremodeling und Mucus Plugging reduzieren sowie Epithelbarriere und Immunbalance stabilisieren.3-20 NUCALA zeigt dabei nachgewiesene Wirksamkeit bei Patienten mit schwerem eosinophilem Asthma.

Pflichtangaben

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Sepsiserreger P. aeruginosa wandert von der Lunge in den Darm

Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass das Bakterium Pseudomonas aeruginosa, das schwere nosokomiale Infektionen verursacht, bei ein und demselben Patienten von der Lunge in den Darm wandern und so das Risiko für eine lebensbedrohliche Sepsis erhöhen kann.

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UNSERE AUSWAHL: AKTUELLES AUS INTERNATIONALEN JOURNALS

Auswirkungen einer Chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung und ihrer inhalativen Therapie auf Patienten mit Lungenkrebs
Ann Am Thorac Soc 2025;22(11):1764-1773.

Wirkung von Dupilumab auf die kleinen Atemwege, gemessen mittels Atemwegsoszillometrie, in der VESTIGE-Studie
J Allergy Clin Immunol 2025;156(5):1209–1218.

Globale Trends in den Mortalitätsraten bei Idiopathischer Lungenfibrose in den Jahren 2001–2022
ERJ Open Res, 01.12.2025

 
 
 
Fast 90 Prozent der Patienten in Notaufnahmen sehen sich selbst als „dringlich“ oder „Notfall“

Fast 90 Prozent der Patienten in Notaufnahmen sehen sich selbst als „dringlich“ oder „Notfall“

Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) hat gemeinsam mit Projektpartnern die „derzeit deutschlandweit größte Patientenbefragung in bayerischen Notaufnahmen“ vorgenommen.

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KURZMELDUNGEN:

An der Universitätsmedizin Mainz ist ein neues Forschungsprojekt zur Pneumokokken-Impfung gestartet. Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung fördert das Projekt über einen Zeitraum von drei Jahren mit insgesamt 300.000 Euro.
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In einer neuen Studie haben deren Autoren festgestellt, dass viele Menschen, die am chronischen Fatigue-Syndrom leiden, auch eine dysfunktionale Atmung aufweisen, was die Fatigue-Symptome verstärken kann.
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Jugendliche nehmen so wenig Drogen wie seit 20 Jahren nicht. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Institutes für Suchtforschung der Frankfurt University of Applied Sciences.  Nur zehn Prozent der Befragten gaben an, täglich zu rauchen. Anfang der 2000er-Jahre waren es 40 Prozent.
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TERMINE:

XVIII. Regensburger Tuberkulosetage
5. - 6. Dezember 2025
Regensburg

16. Lungenfunktionskurs Halle/Saale
5. Dezember 2025
Halle/Saale

XIII International Workshop on Lung Health
15. - 17. Januar 2026
Budapest, Ungarn

Klinisches Tuberkulose-Symposium Heidelberg
16. - 17. Januar 2026
Heidelberg

 
 

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