Ausgabe 33/2025

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Donnerstag, 14. August 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

der Goldstandard der Tuberkulosetests ist in einer groß angelegten, multizentrischen Untersuchung bei immungeschwächten Patienten durchgefallen: Der QuantiFERON-TB-Gold-Plus-Test lieferte bei Patienten nach Transplantation sowie bei solchen mit Rheumatoider Arthritis, chronischer Niereninsuffizienz oder HIV-Infektion häufiger falsch-negative Ergebnisse. Der Grund dafür ist im Grunde einfach, denn der indirekte Test misst nicht das Vorhandensein des Erregers, sondern eine mögliche Immunantwort auf diesen – bei einem geschwächten oder unterdrückten Immunsystem hat dieser Test daher schlechte Karten. Die Studienautoren raten daher dazu, dass diese Untersuchung bei entsprechenden Patienten durch weitere Tests ergänzt werden sollte, um zu einem belastbaren Ergebnis zu kommen.

Auch die Tuberkulosetherapie bleibt ein Sorgenkind der Medizin. Gesucht wird nach Behandlungsstrategien, die nicht so komplex sind wie bisher, sowie nach Möglichkeiten, Infektionen mit multiresistenten Erregern zu bekämpfen. Forschende aus den USA haben nun in „Nature“ berichtet, dass sie einen neuartigen Wirkstoff entwickelt haben – er trägt die Bezeichnung CMX410. Es handelt sich um einen Inhibitor der Polyketidsynthase 13, die Mycobacterium tuberculosis für das Aufrechterhalten seiner Zellwand braucht. In ersten Untersuchungen haben die Wissenschaftler der Verbindung ein gutes Sicherheitsprofil bescheinigt.

Lesen Sie mehr hierzu und zu weiteren Themen aus der Pneumologie in unserem Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal. Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!




   Ihre
   Britta Achenbach

 

 
 
Tuberkulose: Standard-Test allein reicht nicht aus, um bei Immungeschwächten die Erkrankung vorherzusagen

Tuberkulose: Standard-Test allein reicht nicht aus, um bei Immungeschwächten die Erkrankung vorherzusagen

Eine gerade in „The Lancet Regional Health – Europe“ veröffentlichte Auswertung von Daten aus elf Ländern zeigt, dass der Test QuantiFERON-TB-Gold-Plus auf Tuberkulose nur geringe Aussagekraft besitzt, wenn er bei immungeschwächten Patienten allein eingesetzt wird.

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Krankheitsstabilität - künftiges Ziel für die COPD-Therapie?

Eine Krankheitsstabilität könnte für COPD-Patienten mehr Freiheit und Planbarkeit im Alltag bedeuten. Dabei spielen Symptomkontrolle, die Verhinderung von Exazerbationen und die Erhaltung der Lungenfunktion eine zentrale Rolle.a,1 TRELEGY zeigt in verschiedenen Studien eine Verbesserung dieser Parameter.

Pflichtangaben

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Tuberkulosetherapie: Vielversprechender neuer Wirkstoff gefunden

Wissenschaftler haben einen neuen Wirkstoff entwickelt, der nach ihren Angaben einen Durchbruch im weltweiten Kampf gegen Tuberkulose bedeuten könnte.

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COPD: Fortschritte bei der Entwicklung eines bevölkerungsweiten Screeningtests

COPD: Fortschritte bei der Entwicklung eines bevölkerungsweiten Screeningtests

In einer neuen Untersuchung haben Forschende zehn Metabolite bestätigt, die bei Patienten mit Chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung verändert sind.

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UNSERE AUSWAHL: AKTUELLES AUS INTERNATIONALEN JOURNALS

Gepoolte Analyse der erneuten Behandlung mit Trastuzumab-Deruxtecan nach Genesung von interstitieller Lungenerkrankung/Pneumonitis Grad 1
Ann Oncol 03.08.2025

Umsetzung nationaler Vorgaben zur Fahrtüchtigkeit bei Obstruktiver Schlafapnoe in Europa: Herausforderungen und Empfehlungen.
Eur Respir J 2025;66(1):2402484.

Auswirkungen des kontinuierlichen positiven Atemwegsdrucks auf den Blutdruck bei normotensiven Personen mit Obstruktiver Schlafapnoe: eine randomisierte Studie.
Eur Respir J 2025;66(1):2401954.

 
 

Invasiv beatmete Erwachsene mit akuter Hirnschädigung: Antibiotikaprophylaxe verringert die Mortalität offenbar nicht

Sollten invasiv beatmeten Erwachsenen mit akuter Hirnschädigung prophylaktisch Antibiotika zur Vermeidung von Infektionen der unteren Atemwege (LRTIs) gegeben werden? Eine aktuelle Metaanalyse hat keinen endgültigen Beleg dafür erbracht, dass sich dadurch die Mortalität verringert.

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Die optimale Dosis von Methylprednisolon zur Behandlung der schweren Mycoplasma-pneumoniae-Pneumonie

Die optimale Dosis von Methylprednisolon zur Behandlung der schweren Mycoplasma-pneumoniae-Pneumonie

Um Lungenläsionen bei Kindern mit schwerer Mycoplasma-pneumoniae-Pneumonie vorzubeugen, ist die Verabreichung von niedrig dosierten Glukokortikoiden ausreichend, ebenso wirksam und sicherer als eine hochdosierte Verabreichung. Das zeigt eine aktuelle Studie chinesischer Wissenschaftler in „Pediatric Investigation“.

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KURZMELDUNGEN:

Die Mainzer Universitätsmedizin schreibt schon lange tiefrote Zahlen. Das soll in einigen Jahren anders werden ‒ und diesmal soll es laut dem Vorstandsvorsitzenden und Medizinischen Vorstand Prof. Ralf Kiesslich auch wirklich gelingen.
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Um den Fachkräftemangel zu lindern, sollen Ärzte, Apotheker und Hebammen aus dem Ausland schneller anerkannt werden – dafür soll der direkte Zugang zur Kenntnisprüfung sorgen. Ärztevertreter mahnen, dass die Versorgungsqualität nicht darunter leiden dürfe.
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Die Apothekerverbände beklagen aktuell, dass das E-Rezept-System des Öfteren ausfällt oder instabil läuft.
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TERMINE:

PneumoNEXT – Weiterbildung. Austausch. Zukunft.
14. - 19. September 2025
Donaustauf

DACH Jahrestagung Thoraxchirurgie 2025
17. - 19. September 2025
Bregenz, Österreich

Curriculum Kardiopulmonale Belastungsuntersuchungen mit Spiroergometrie – Grundkurs
18. - 19. September 2025
München

Lung Cancer Best Practice
19. - 20. September 2025
Hamburg

 
 

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