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Liebe Leserinnen und Leser,
wie Umweltbelastungen die Gesundheit beeinflussen und mit dem Verlauf chronischer Erkrankungen assoziiert sind, rückt immer mehr in den Fokus der Forschung. Dazu gehören zunehmend der Klimawandel und damit verbundene Wetterextreme, neuere Faktoren wie Mikroplastik, aber auch ein Klassiker: eine erhöhte Belastung der Luft mit Schadstoffen.
Mit der Lungenfunktion von Asthmapatienten und deren unterschiedlicher Reaktion auf Feinstaub haben sich nun Forschende aus den USA in einer neuen Publikation beschäftigt. Ihnen zufolge ist es teilweise genetisch bedingt, dass Asthmapatienten unterschiedlich auf diesen Umweltfaktor reagieren. Vor allem Varianten in Genen, die mit oxidativem Stress in Zusammenhang stehen, machten die Wissenschaftler als teilweise verantwortlich aus. Das Gute an dieser Erkenntnis: Anhand solcher Varianten könnten sich besonders gefährdete Patientengruppen identifizieren lassen. Die Wissenschaftler sehen hier Möglichkeiten für personalisierte Therapien, neue Biomarker und gezielte Präventionsstrategien. Mehr dazu können Sie in unserem ersten Beitrag lesen.
Ebenfalls um „dicke Luft“ geht es in einer Untersuchung zu Patienten mit Chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung und um die Frage, ob man Betroffenen körperliche Aktivität in Form von Spaziergängen in einer Umgebung mit belasteter Luft weiterhin empfehlen sollte. Die Antwort: Es kommt darauf an. In der Untersuchung ging ein hoher Grad von Luftverschmutzung durch Ruß mit verstärktem Husten und vermehrter Mukusbildung einher – eine hohe Feinstaub- oder Stickstoffdioxidlast aber nicht.
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Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!
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