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Liebe Leserinnen und Leser,
eine deutliche Verbesserung der Versorgung von Asthmapatienten versprechen sich einschlägige medizinische Fachgesellschaften – unter ihnen auch die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin – davon, wenn die Messung des fraktionierten exhalierten Stickstoffmonoxids (FeNO) Kassenleistung würde. Ein nicht zu verachtender Nebeneffekt – und das sollte für die Politik beziehungsweise den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) ein Argument für eine Befürwortung der Forderung darstellen – könnten erhebliche Einsparungen für das Gesundheitssystem sein: Die Fachgesellschaften, die dazu gerade ein Positionspapier veröffentlicht haben, rechnen mit etwa 300 Millionen Euro, die dann für Asthmapatienten aufgrund einer besseren Versorgung nicht mehr zu Buche schlagen würden – durch weniger Hospitalisierungen, weniger Vorstellungen in der Notaufnahme und die Vermeidung teurer Therapien.
Die Stellungnahme und die Begründungen für eine Umwandlung der FeNO-Messung von einer Selbstzahler- zu einer Kassenleistung liegen nun auf dem Tisch des G-BA, der innerhalb von etwa zwei Jahren darüber entscheiden soll. Wie die Vorstellungen der Mediziner von einer neuen Kassenleistung wohl in einer Zeit ankommen, in der steigende Gesundheitsausgaben eigentlich gesenkt werden sollen? Andererseits: Manchmal muss man erst Geld in die Hand nehmen, um hinten heraus zu sparen.
Näheres zu dem Positionspapier finden Sie in unserem Newsletter. Darin ist auch Neues zu lesen zu den Themen Impfung – gegen Pseudomonas aeruginosa und das Respiratorische Synzytial-Virus – und Schlafapnoe.
Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!
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