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Liebe Leserinnen und Leser,
zunächst wünsche ich Ihnen ein frohes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr!
Starten wir mit neuen Studien zum Prostatakarzinom: Mediziner aus Israel wollen die weltweit größte Studie auflegen, um zu überprüfen, ob die Fraktionszahl der ultrahypofraktionierten stereotaktischen Ablationstherapie bei lokalisiertem Prostatakrebs noch weiter von fünf auf zwei reduziert werden kann. Die Hoffnung besteht darin, dass die Therapie bei gleicher onkologischer Wirkung für die Patienten schonender wird. Zur Erinnerung: In Deutschland wird mit der HYPOSTAT-III-Studie in einem ähnlichen Setting die Reduktion der CyberKnife-Behandlungen von fünf auf drei überprüft.
Noch einmal Strahlentherapie, ganz anderes Setting: Eine Metaanalyse im Journal „European Urology“ geht der Frage nach, ob nach postoperativer Strahlentherapie bei nicht metastasiertem Prostatakrebs eine Androgendeprivationstherapie (ADT) das Überleben verbessert. Die Antwort: Zwar gibt es Vorteile beim metastasenfreien und Prostatakrebs-spezifischen, jedoch kaum beim Gesamtüberleben.
Wie sieht eigentlich das Progressions- und Mortalitätsrisiko bei Patienten aus, die wegen eines biochemischen Rezidivs schon früh eine ADT erhalten? US-Urologen fanden eine erstaunliche Bandbreite beim Risiko für die Prostatakrebs-spezifische Mortalität zwischen zwei und 60 Prozent in den verschiedenen Subgruppen 15 Jahre nach Beginn der ADT. Anhand spezifischer Risikofaktoren erstellten die Autoren ein Nomogramm, mit dem sich die Prognose der Betroffenen abschätzen lässt.
Viel Spaß beim Lesen dieser und der weiteren Berichte wünscht Ihnen
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