|
Liebe Leserinnen und Leser,
für Patienten mit Herzschrittmacher, künstlichen Gelenken, Raumangst oder Unverträglichkeit gegenüber Kontrastmitteln kommt eine Magnetresonanztomographie (MRT) im Rahmen einer Prostata-Untersuchung nicht immer infrage. Für diese Patienten gibt es nun gute Nachrichten: Laut dem Universitätsklinikum Heidelberg kann auf die MRT verzichtet werden, indem eine neue Bildgebungstechnik durchgeführt wird: der Mikro-Ultraschall. Dieser liefere Bilder in viermal höherer Auflösung als der konventionelle Ultraschall.
Auch eine Studie aus Dänemark weist auf bessere Behandlungsmöglichkeiten hin. Die Forscher untersuchten, ob die PSMA-PET/CT ein nützliches Instrument zur Identifizierung von Patienten ist, die wahrscheinlich von einer Salvage-Strahlentherapie (SRT) profitieren werden. Das Ergebnis war eindeutig: Die Anwendung der PSMA-PET/CT vor einer SRT war mit einem längeren Gesamtüberleben und einem verbesserten biochemisch rezidivfreien Überleben verbunden. „Dadurch erhalten weniger Patienten unnötige Behandlungen, während mehr die angemessene Versorgung erhalten“, kommentiert Erstautorin Anna W. Mogensen.
Viel Spaß beim Lesen und eine erfolgreiche Woche wünscht Ihnen heute im Namen der Redaktion
|