Ausgabe 04/2025

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Donnerstag, 23. Januar 2024

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Urologie,

eine Online-vorab-Publikation britischer Urologen im „Journal of Clinical Oncology“ lässt aufhorchen: Würde bei der Primärdiagnostik von Blasenkrebs gleich die multiparametrische Magnetresonanztomographie angewendet, dann könnten Patienten, die ein muskelinvasives Blasenkarzinom haben, 45 Tage früher die richtige Therapie erhalten. Die Fallzahl in der Studie ist zwar relativ klein, aber immerhin handelt es sich um eine randomisierte Studie. Bleibt letztlich aber wieder die Frage: Wer soll das bezahlen?

Nicht minder spannend ist, was britische Forscher in „Nature Cancer“ publiziert haben: Mithilfe bestimmter Messgrößen lassen sich Prostatakrebsrezidive vorhersagen, die erst nach zehn Jahren auftreten würden. Diese Arbeit untermauert erneut die These, dass genomische Instabilität eine treibende Kraft bei der Progression von Prostatakrebs ist.

Hierzulande bringt die Politik noch kurz vor den Neuwahlen wichtige Projekte auf den Weg: die elektronische Patientenakte (wir berichteten), die Krankenhausreform und jüngst die Entbudgetierung der Hausärzte. Für die Krankenhausreform startet jetzt der milliardenschwere „Transformationsfonds“. Wenig Freunde hatte sich Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach (SPD) mit seinem Krankenhaus-Vergleichsportal gemacht. Jetzt kündigt der Gemeinsame Bundesausschuss ein Vergleichsportal für die ambulante Versorgung an. Ob nun ähnliche Proteststürme folgen?

Eine instruktive Lektüre und eine gute Woche wünscht Ihnen

   

   Ihr
   Markus Schmitz
   Dipl.-Biol. Redaktion Urologie

 

 
 
Primärdiagnostik mit MRT führt zu schnellerer Behandlung bei muskelinvasivem Blasenkrebs

Primärdiagnostik mit MRT führt zu schnellerer Behandlung bei muskelinvasivem Blasenkrebs

Patienten mit muskelinvasivem Blasenkrebs (MIBC) könnten früher die richtige Therapie erhalten, wenn für die Primärdiagnostik von Blasenkrebs die multiparametrische Magnetresonanztomographie (mpMRT) verwendet würde. Dies legt eine randomisierte Studie nahe, die online vorab im „Journal of Clinical Oncology erschienen ist.

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Advertorial

Nubeqa® im mHSPC: Für alle Chemotherapie geeigneten Patienten

Die Triple-Therapie bestehend aus Nubeqa® (Darolutamid), ADT und Docetaxel zur Therapie des mHSPC ist für alle Chemotherapie geeigneten Patienten indiziert. Dies bestätigt auch die aktuelle S3-Leitlinie. Der neue Case Report unterstreicht mit 5 vorgestellten Patientenfällen den deutlichen Nutzen der Triple-Therapie für eine breite Patientengruppe im mHSPC.

Pflichtangaben NUBEQA®
PP-NUB-DE-0725-1

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Marker für Rezidive bei lokal fortgeschrittenem Prostatakrebs gefunden

Messgrößen, die sich auf die genomische Instabilität beziehen, können bei lokal fortgeschrittenem Prostatakrebs Rezidive voraussagen, die nach mehr als 10 Jahren auftreten. Dies zeigt eine aktuelle Publikation in „Nature Cancers“.

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Milliardenfonds für Umbau der Kliniken soll starten

Milliardenfonds für Umbau der Kliniken soll starten

Die umstrittene Neuaufstellung der Krankenhäuser in Deutschland soll nun bald losgehen. Vor Ort bringt das Veränderungen – und Kosten. Für einen großen Fördertopf werden jetzt die Bedingungen klar.

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Online-Portal soll Qualitätsergebnisse aus der ambulanten Versorgung vergleichbar machen

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) will künftig vergleichende Informationen zur Qualität in der ambulanten Versorgung über ein Online-Portal zur Verfügung stellen.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Ein neuartiger anteriorer Zugang bei der roboterassistierten radikalen Prostatektomie führt zu einer früheren Wiederherstellung der Kontinenz als der konventionelle Zugang (Int J Urol 2025;32(1):80–87)

Screening auf prädiktive Faktoren für die Wirksamkeit von auf die Androgenrezeptorachse abzielenden Wirkstoffen der zweiten Generation bei Patienten mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakrebs mit hohem Risiko (Prostate 2025 Jan 15:e24855)

Die Adenosin-Signaltransduktion als potenzielles therapeutisches Ziel für psychogene erektile Dysfunktion (Am J Transl Res 2024;16(12):7248-7261)

 
 
 
Misshandlung in der Kindheit wirkt sich auf das Epigenom von Spermien aus

Misshandlung in der Kindheit wirkt sich auf das Epigenom von Spermien aus

Stress in der Kindheit kann das epigenetische Profil von Spermien beeinflussen und damit auch praktische Auswirkungen auf künftige Generationen haben. Denn viele der beobachteten epigenetischen Zusammenhänge hängen einer finnisch-dänischen Studie zufolge mit der Gehirnentwicklung zusammen.

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WEITERE NACHRICHTEN:

Der langjährige stellvertretende Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), PD Dr. Stefan Lange, wird ab 01.04.2025 als Bereichsleiter Evidenzbasierte Medizin beim Medizinischen Dienst Bund tätig sein.
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Den Zollbehörden fällt zunehmend mit PDE5-Hemmern versetzter „Potenzhonig“ auf.
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TERMINE:

AKO/AUO Intensivkurs Uro-Onkologie – 2. Teil
7.- 8. März 2025
Online

Multidisziplinäres Perioperatives Symposium 2025 – Going Multidisciplinary
9.-15. März 2025
Going am Wilden Kaiser, Österreich

70. Fortbildungstagung der Österreichischen wissenschaftlichen Gesellschaft für prophylaktische Medizin und Sozialhygiene
10.-13. März 2025
Bad Hofgastein, Österreich

 
 

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