Ausgabe 35/2026

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Donnerstag, 27. August 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

mit dem Kürzel PSMA (für Prostatamembran-spezifisches Antigen) verbindet sich seit geraumer Zeit viel Hoffnung für Diagnostik und Therapie des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms. Dass auch Patienten mit weit fortgeschrittenem, metastasiertem, kastrationsresistentem Prostatakrebs von der PSMA-Radioligandentherapie profitieren können, zeigt jetzt eine Studie vom Universitätsklinikum des Saarlandes. Die dortigen Mediziner verabreichten den Patienten abhängig von einer Reihe von Kriterien individualisierte Dosen von Lutetium-177.

In der Diagnostik hat die PSMA-Technologie die Bildgebung beim Prostatakarzinom revolutioniert. Eine internationale Arbeitsgruppe hat jetzt eine verbesserte Risikoklassifikation zur Prognose des Gesamtüberlebens nach 3, 5 und 7 Jahren vorgelegt.

Eine US-Arbeitsgruppe untersuchte bei Patienten mit metastasiertem Prostatakrebs, welche Signale für eine erfolgreiche Therapie sprechen. Hier erwies sich nicht die prozentuale Reduktion des PSA, sondern das Erreichen einer Schwelle von 0,2 ng/ml als vielversprechend.

Beim papillären Nierenzellkarzinom sind jetzt die finalen Wirksamkeitsergebnisse der CALYPSO-Studie veröffentlicht worden. Demnach erzielte die Kombinationstherapie aus Savolitinib und Durvalumab besonders in der MET-getriebenen Population gute Ergebnisse.

Zum Schluss noch ein nicht onkologisches Thema: Hypogonadismus beim Mann. Ein aktueller Review im „JAMA“ fasst das aktuelle Wissen zusammen und kommt bei hypogonadalen Männern mit Adipositas zu einem eindeutigen Ratschlag: Am Anfang steht das Abspecken.

Eine aufschlussreiche Lektüre und eine erfolgreiche Woche wünscht Ihnen Ihr

   

   Ihr
   Markus Schmitz
   Dipl.-Biol. Redaktion Urologie

 

 
 
Erfolg mit individualisierter Radioligandentherapie bei fortgeschrittenem mCRPC

Erfolg mit individualisierter Radioligandentherapie bei fortgeschrittenem mCRPC

Eine individuell angepasste PSMA-Radioligandentherapie kann auch bei Patienten mit weit fortgeschrittenem Prostatakrebs wirksam und gut verträglich eingesetzt werden. Dies zeigt eine aktuelle Studie mit 227 Patienten.

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Chancen der Doublet-Therapie mit NUBEQA® beim mHSPC

Das Therapieziel bei Patienten mit metastasiertem, hormonsensitivem Prostatakarzinom (mHSPC) besteht darin, das Fortschreiten der Erkrankung so lange wie möglich hinauszuzögern. Erfahren Sie im Video, welche Chancen die Doublet-Therapie mit NUBEQA® + ADT für mHSPC-Patienten birgt und welche Bedeutung eine annähernde Chronifizierung der Erkrankung für den langfristigen Therapieerfolg hat.

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Prognose des Überlebens anhand der PSMA-PET: Neue Risikogruppen für Prostatakrebs

Bei Patienten mit Prostatakrebs wird zunehmend die Prostata-spezifisches-Membran­antigen-Positronenemissionstomographie (PSMA-PET) eingesetzt. Was bislang fehlte: neue, auf PSMA-PET basierende Risikogruppendefinitionen.

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Metastasierter Prostatakrebs: PSA unter 0,2 zeigt Therapieerfolg an

Metastasierter Prostatakrebs: PSA unter 0,2 zeigt Therapieerfolg an

Eine aktuelle Real-World-Studie deutet darauf hin, dass bei Patienten mit metastasiertem Prostatakrebs das Erreichen eines PSA-Werts unter 0,2 ng/ml mit einem verbesserten Überleben einhergeht. Mit diesem Schwellenwert könnten Patienten identifiziert werden, die eine Therapieintensivierung brauchen.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Stereotaktische Körperstrahlentherapie bei ausschließlich ossär oligometastasiertem Blasenkarzinom: Erfahrungen aus mehreren Zentren.
Clin Transl Radiat Oncol 2026;60:101246.

Vergleich der postoperativen und frühen onkologischen Ergebnisse der offenen versus roboterassistierten radikalen Zystektomie.
J Robot Surg 2026;20(1):808.

Das NLRP3-Inflammasom in der Pathogenese der erektilen Dysfunktion: mechanistische Einblicke und therapeutisches Potenzial.
Sex Med Rev 2026;14(3):qeag054.

 
 

Savolitinib plus Durvalumab beim metastasierten papillären Nierenzellkarzinom

Die CALYPSO-Studie zeigte bereits eine Aktivität von Savolitinib und Durvalumab beim MET-getriebenen papillären Nierenzellkarzinom (PRC). Jetzt liegen die finalen Wirksamkeitsergebnisse vor.

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Bei adipösen Männern mit Hypogonadismus bleibt Gewichtsabnahme die wichtigste Erstmaßnahme

Bei adipösen Männern mit Hypogonadismus bleibt Gewichtsabnahme die wichtigste Erstmaßnahme

Ein aktueller Review im hoch angesehenen „Journal of the American Medical Association“ (JAMA) bietet eine Übersicht über die Diagnostik und die zeitgemäße Therapie beim Hypogonadismus erwachsener Männer.

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WEITERE NACHRICHTEN:

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TERMINE:

82. Jahreskongress der Schweizerischen Gesellschaft für Urologie
2.–4. September 2026
St. Gallen (Schweiz)

29. Bamberger Gespräche: Blasenfunktionsstörungen in der Praxis
5. September 2026
Bamberg

Uro-Onkologisches Herbst-Symposium
9. September 2026
Lübeck

 
 

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