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Liebe Leserinnen und Leser,
mit dem Kürzel PSMA (für Prostatamembran-spezifisches Antigen) verbindet sich seit geraumer Zeit viel Hoffnung für Diagnostik und Therapie des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms. Dass auch Patienten mit weit fortgeschrittenem, metastasiertem, kastrationsresistentem Prostatakrebs von der PSMA-Radioligandentherapie profitieren können, zeigt jetzt eine Studie vom Universitätsklinikum des Saarlandes. Die dortigen Mediziner verabreichten den Patienten abhängig von einer Reihe von Kriterien individualisierte Dosen von Lutetium-177.
In der Diagnostik hat die PSMA-Technologie die Bildgebung beim Prostatakarzinom revolutioniert. Eine internationale Arbeitsgruppe hat jetzt eine verbesserte Risikoklassifikation zur Prognose des Gesamtüberlebens nach 3, 5 und 7 Jahren vorgelegt.
Eine US-Arbeitsgruppe untersuchte bei Patienten mit metastasiertem Prostatakrebs, welche Signale für eine erfolgreiche Therapie sprechen. Hier erwies sich nicht die prozentuale Reduktion des PSA, sondern das Erreichen einer Schwelle von 0,2 ng/ml als vielversprechend.
Beim papillären Nierenzellkarzinom sind jetzt die finalen Wirksamkeitsergebnisse der CALYPSO-Studie veröffentlicht worden. Demnach erzielte die Kombinationstherapie aus Savolitinib und Durvalumab besonders in der MET-getriebenen Population gute Ergebnisse.
Zum Schluss noch ein nicht onkologisches Thema: Hypogonadismus beim Mann. Ein aktueller Review im „JAMA“ fasst das aktuelle Wissen zusammen und kommt bei hypogonadalen Männern mit Adipositas zu einem eindeutigen Ratschlag: Am Anfang steht das Abspecken.
Eine aufschlussreiche Lektüre und eine erfolgreiche Woche wünscht Ihnen Ihr
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