Savolitinib plus Durvalumab beim metastasierten papillären Nierenzellkarzinom14. August 2026 Bild: ©Nadzeya -stock.adobe.com Die CALYPSO-Studie zeigte bereits eine Aktivität von Savolitinib und Durvalumab beim MET-getriebenen papillären Nierenzellkarzinom (PRC). Jetzt liegen die finalen Wirksamkeitsergebnisse vor. Außerdem liefert das Team um Erstautorin Dr. Francesca Jackson-Spence vom Barts Cancer Institute der Queen Mary University of London eine explorative Analyse, die zeigen konnte, dass zirkulierende Tumor-DNA (ctDNA) ein nützlicher prädiktiver Biomarker sein könnte. Längeres Überleben in der MET-getriebenen Population Die einarmige Phase-II-Studie untersuchte Savolitinib und Durvalumab bei therapienaiven oder vorbehandelten PRC-Patienten. Endpunkte waren die ORR, das PFS und das OS. Zur Bestimmung von DNA-Veränderungen sowie der Co-Positivität von MET/PD-L1 bzw. MET/Tumormutationslast (TMB) setzten die Forschenden FoundationOne CDx ein. Die ctDNA wurde zu Studienbeginn und unter Therapie bestimmt und mit den Outcomes korreliert. Nach einer medianen Nachbeobachtungszeit von 41 Monaten betrug die ORR 34 % (95 %-KI 20,0–51,0) in der ITT-Population (n=41) und 53 % (95 %-KI 28,0–77,0) bei Patienten mit MET-getriebenem PRC (n = 17). Das mediane PFS lag bei 6,5 Monaten (95 %-KI 2,7–12,0) in der ITT-Population vs. 13,9 (95 %-KI 2,9–23,8) bei Patienten mit MET-getriebenem PRC und das OS bei 18,3 Monaten (95 %-KI 7,3–30,7) vs. 27,4 Monate (95 %-KI 9,3–37,4). Der PD-L1-Status (66 % positiv) und die TMB (Median 2,5 Mut/Mb) korrelierten nicht mit dem Ansprechen. Eine ctDNA-Positivität zu Studienbeginn (10/21) war mit einem kürzeren OS assoziiert (Median 7,3 vs. 33,3 Monate). Dagegen korrelierten eine ctDNA-Clearance sowie eine Reduktion der mittleren Variantenallelfrequenz mit einem verbesserten OS (Median 31,3 vs. 7,2 Monate bzw. 31,3 vs. 15,5 Monate). (ja/BIERMANN)
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