Savolitinib plus Durvalumab beim metastasierten papillären Nierenzellkarzinom

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Die CALYPSO-Studie zeigte bereits eine Aktivität von Savolitinib und Durvalumab beim MET-getriebenen papillären Nierenzellkarzinom (PRC). Jetzt liegen die finalen Wirksamkeitsergebnisse vor.

Außerdem liefert das Team um Erstautorin Dr. Francesca Jackson-Spence vom Barts Cancer Institute der Queen Mary University of London eine explorative Analyse, die zeigen konnte, dass zirkulierende Tumor-DNA (ctDNA) ein nützlicher prädiktiver Biomarker sein könnte.

Längeres Überleben in der MET-getriebenen Population

Die einarmige Phase-II-Studie untersuchte Savolitinib und Durvalumab bei therapienaiven oder vorbehandelten PRC-Patienten. Endpunkte waren die ORR, das PFS und das OS. Zur Bestimmung von DNA-Veränderungen sowie der Co-Positivität von MET/PD-L1 bzw. MET/Tumormutationslast (TMB) setzten die Forschenden FoundationOne CDx ein. Die ctDNA wurde zu Studien­beginn und unter Therapie bestimmt und mit den Outcomes korreliert.

Nach einer medianen Nachbeobachtungszeit von 41 Monaten betrug die ORR 34 % (95 %-KI 20,0–51,0) in der ITT-Population (n=41) und 53 % (95 %-KI 28,0–77,0) bei Patienten mit MET-getriebenem PRC (n = 17). Das mediane PFS lag bei 6,5 Monaten (95 %-KI 2,7–12,0) in der ITT-Population vs. 13,9 (95 %-KI 2,9–23,8) bei Patienten mit MET-getriebenem PRC und das OS bei 18,3 Monaten (95 %-KI 7,3–30,7) vs. 27,4 Monate (95 %-KI 9,3–37,4). Der PD-L1-Status (66 % positiv) und die TMB (Median 2,5 Mut/Mb) korrelierten nicht mit dem Ansprechen.

Eine ctDNA-Positivität zu Studienbeginn (10/21) war mit einem kürzeren OS assoziiert (Median 7,3 vs. 33,3 Monate). Dagegen korrelierten eine ctDNA-Clearance sowie eine Reduktion der mittleren Variantenallelfrequenz mit einem verbesserten OS (Median 31,3 vs. 7,2 Monate bzw. 31,3 vs. 15,5 Monate). (ja/BIERMANN)