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Liebe Leserinnen und Leser,
die Vogelgrippe hält Deutschland und mittlerweile auch weite Teile Europas in Atem. Die Veterinärlabore und - ämter arbeiten am Limit und es ist kein Ende der Infektionswelle, die einen steileren Anstieg hat als im Herbst 2020/2021, abzusehen. Aufgrund der Tierseuche sind bisher rund 1,5 Millionen gehaltene Tiere infolge einer Infektion verendet oder wegen eines Ausbruchs vorsorglich getötet worden. So erklärt Prof. Christa Kühn, Präsidentin des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), dass neben einer rasanten Zunahme der Ausbrüche in Geflügelhaltungen auch parallel weiterhin Fälle bei Wildvögeln zu verbuchen sind. Sie appelliert an Geflügelhalter, bei der Überprüfung von Sicherheitsmaßnahmen nicht nachzulassen. Besonders unter Kranichen hat die Geflügelpest in diesem Herbst ein Massensterben ausgelöst, jedoch gibt es laut FLI bei weiteren Wildvogelarten zunehmend Nachweise. Diese Vogelarten, bei denen die Mortalität vermutlich geringer ist, könnten zu einer weiteren Zirkulation des Virus unter Wildvögeln und damit zu einem hohen Infektionsdruck in der Umwelt beitragen. Dieser könnte einer Sprecherin des FLI zufolge unabhängig vom Vogelzug so über den Winter anhalten. Mehr dazu in der ersten Meldung.
Der Bundesverband für Tiergesundheit e.V. (BfT) nimmt den morgigen Weltdiabetestag zum Anlass, um auf das häufige Auftreten von Diabetes bei Hunden aufmerksam zu machen – vielleicht ein guter Anknüpfungspunkt im Patientengespräch. Diabetes und viele weitere Erkrankungen waren auch Thema auf dem DVG-Vet-Congress vergangene Woche in Berlin. Mit mehr als 3450 Besuchern stellte der Kongress einen neuen Besucherrekord auf. Warum es auch sonst eine rundum gelungene Veranstaltung war, lesen Sie in unserem heutigen Newsletter.
Eine kurzweilige Lektüre und eine gute Woche wünscht Ihnen
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