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Liebe Leserinnen und Leser,
ein populäres schwedisches Einrichtungshaus verschickt bereits Frühlings- und Sommerimpressionen per E-Mail und die Natur stimmt uns mit ersten warmen Tagen auf das ein, was unweigerlich kommen wird: der Frühling! Und auch, wenn das Wetter nochmal Kapriolen schlägt, so sprießt es dennoch mit Macht aus allen Fugen und Ritzen. Das Sich-Aufbäumen der Natur mit seinem Farben- und Blütenrausch stellt alljährlich das eigentliche Silvesterfeuerwerk dar – und das über Wochen und völlig kostenfrei. Der Hammer! Bevor nun aber die Rinder auf die Weide getrieben werden, rät der Bundesverband für Tiergesundheit e.V. zur Parasitenbehandlung der Bestände, was in Ergänzung zu einem angepassten Weidemanagement eine der erfolgreichsten Maßnahmen in Rinder haltenden Betrieben darstellt. Und auch ESCCAP hat zwei neue Factsheets über die Giardieninfektion bei Hund und Katze herausgebracht. Eines trägt den Titel „Wie Sie Ihr Haustier und sich vor Parasiten schützen“ und ist speziell für Tierhalter gemacht, es informiert über die wichtigsten Hygienemaßnahmen. Außerdem beinhaltet es Informationen zur Entwurmung von Haustieren – ein Thema, über das Tierhalter weit weniger gut Bescheid wissen, als man annehmen möchte. Das Factsheet stellt sinnvollen Lesestoff für das Wartezimmer bereit. Unbedingt ausdrucken.
Apropos Blüten: Forschende aus Halle-Wittenberg und Göttingen haben herausgefunden, dass gemeinsame Blütenbesuche für Insekten risikobehaftet sein können. So kann sich die Honigbiene über zuvor durch Steinhummeln verseuchte Blüten mit dem Akuten Bienenlähmungs-Virus infizieren. Den Hummeln als Hauptwirt fügt das Virus offenbar keinen Schaden zu, doch bei Honigbienen verläuft eine Infektion in der Regel tödlich. Nicht gleich tödlich, aber doch von Nachteil: Mit zunehmender Lebenszeit zehren das Altern und sich einstellende Krankheiten an uns – und da bilden auch Fische keine Ausnahme. Dies machten sich Forschende des Leibniz-Instituts für Alternsforschung (FLI) zunutze, sie geben in einer Studie mit Hilfe des kurzlebigen Türkisen Prachtgrundkärpflings (Killifisch) detaillierte Einblicke in die Immunalterung im hämatopoetischen System. Mit der Bachforelle haben sich Wissenschaftler der Uni Bern befasst. Die Forschenden konnten zeigen, dass die Aufzuchtbedingungen messbare Spuren in der Genaktivität der Immunzellen dieser Fischart hinterlassen. Auch im heutigen Newsletter: Tierärzte in Florida haben 26 Haargummis aus dem Magen einer Katze entfernt und dem Tier so das Leben gerettet. Denn auch Katzen haben nur eines. Wie wir alle. Machen wir das Beste draus.
In diesem Sinne eine gute Zeit und vorab schon mal schöne Ostern!
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