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Liebe Leserinnen und Leser,
heute starten wir mit spannenden Neuigkeiten aus der Grundlagenforschung zur altersbedingten Makuladegeneration (AMD). Ein US-amerikanisches Forschungsteam hat einen digitalen 3D-Zwilling einer retinalen Pigmentepithelzelle (RPE) entwickelt. Das neue Modell erlaubt Einblicke in zelluläre Prozesse und könnte dabei helfen zu verstehen, wie Krankheiten das RPE auf zellulärer und subzellulärer Ebene verändern. Den Forschenden zufolge könnte der digitale Zwilling die Entwicklung neuer Therapien für Erblindungskrankheiten wie die AMD deutlich vorantreiben.
Bei der seltenen, meist genetisch bedingten Aniridie ist bereits bekannt, dass die Nervendichte in der Hornhaut erwachsener Patienten reduziert ist. Eine aktuelle klinische Untersuchung spanischer Wissenschaftler zeigt nun, dass auch die Funktion der sensorischen Hornhautnerven gestört ist. Die Forschenden stellten fest, dass die Empfindlichkeit der Hornhaut mit dem Älterwerden abnimmt. Nun sollen weitere Studien an Modellorganismen die fortschreitende Degeneration der Hornhautinnervation genauer beleuchten, um Möglichkeiten zu entwickeln, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.
Weitere interessante Themen: Bei der in Asien immer beliebter werdenden Rotlicht-Lasertherapie zur Verlangsamung der Myopie bei Kindern häufen sich Hinweise auf unerwünschte Folgen der Behandlung. Eine US-amerikanische Optometrie-Forscherin der Universität Houston hat die Methode deshalb näher untersucht und fordert nun zusätzliche Studien, bevor die Therapie routinemäßig angewendet wird.
Schlaf beeinflusst auch die Gesundheit der Augen. Studien haben gezeigt, dass sowohl die Dauer als auch die Qualität des Schlafes eng mit der Sehleistung und dem Auftreten altersbedingter Augenerkrankungen wie Katarakt, Glaukom oder diabetische Netzhautschäden verknüpft sind.
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Eine interessante Lektüre wünschen Ihnen
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