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Liebe Leserinnen und Leser,
wir stellen Ihnen in unserem heutigen Newsletter einige Studien vor, die auf die Vorhersage, Verhinderung oder Therapie postoperativer Schmerzen abzielen.
Bei einer Bunionektomie etwa bewährt sich zur postoperativen Schmerzreduktion die intraoperative Gabe von Vocacapsaicin, so das Ergebnis einer US-Studie. In dieser hielt der Behandlungseffekt länger als zwei Wochen nach der OP an. Eine Wirkstoffkombination aus Esketamin und Pregabalin ist laut einer chinesischen Forschungsarbeit wiederum effektiv nach Wirbelsäuleneingriffen.
Neben medikamentösen Therapien ist die Vorbeugung postoperativer Schmerzen ein weiter wichtiger Forschungsansatz. Eine europäische Beobachtungsstudie, unter anderem mit Patienten mit Kniegelenkersatz (Knie-TEP), konnte allerdings keine klaren präklinischen Risikofaktoren identifizieren. Hingegen warnt ein Forschungsteam aus den USA davor, wenn im Vorfeld einer Knie-TEP-OP Hyperalgesie und Neuropathie-ähnliche Schmerzen vorliegen.
Lesen Sie zudem über einen erfolgsversprechenden Ansatz, der zur Vermeidung von Postamputationsschmerzen beitragen könnte, welche Rolle Vitamin-D-Mangel bei der Chronifizierung von Schmerzen spielt oder wie Personen in Gesundheitsberufen Menschen mit chronischen Schmerzen dazu bringen können, sich mehr zu bewegen.
Mit diesem Newsletter verabschieden wir uns für dieses Jahr und danken Ihnen für Ihr Interesse an den Orthopädischen-Unfallchirurgischen Nachrichten. Wir melden uns wieder am 14. Januar mit dem ersten Newsletter für das Jahr 2025.
Wir wünschen Ihnen eine informative Lektüre, besinnliche Feiertage sowie Gesundheit, viel Glück und Erfolg für das neue Jahr!
Ihr Redaktionsteam der Orthopädischen-Unfallchirurgischen Nachrichten
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