|
Liebe Leserinnen und Leser,
forschen heißt häufig den Blick aufs Detail richten. Dies haben nun Schweizer Forschende mithilfe einer neuen Röntgentechnik bei Oberschenkelhalsknochen gemacht und bei diesen die Anordnung von Kollagenfasern und Mineralplättchen untersucht. Ihre These nach der Analyse von 78 Colla-femoris-Proben: Je geordneter die Nanostrukturen sind, desto stabiler scheint der Knochen zu sein.
In München wurde ein „Soft-Hand-Exoskelett“ entwickelt, das es einem Patienten mit amyotropher Lateralsklerose ermöglicht hat, das erste Mal nach vier Jahren wieder eine Gabel zu greifen. Der High-Tech-Handschuh ist dabei nicht nur erschwinglich, sondern auch Menschen mit Schädigungen peripherer Nerven könnten davon profitieren – etwa nach Motorrad- oder Fahrradunfällen.
Lesen Sie zudem, über ein kostenloses Online-Tool, das Menschen mit dem Verdacht einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung zu einer schnelleren Diagnose verhelfen kann, indem durch seinen Einsatz vor allem die Arzt-Patienten-Kommunikation erleichtert werden soll.
Außerdem zeigt ein Besuch am BG-Klinikum Duisburg auf, wie dort durch Umbauten und Trainings der zunehmenden Bedrohung durch Gewalt in Kliniken begegnet wird.
|