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Liebe Leserinnen und Leser,
der „Sarcoma Awareness Month“ oder internationale Monat der Sarkom- und Knochenkrebsaufklärung findet jedes Jahr im Juli statt – ein Grund auch, um über aktuelle Forschung zu Sarkomen zu berichten: Ein Forschungsteam aus Dresden arbeitet etwa an einer Methode, wie Tumorzellen dieser seltenen, zumeist bösartigen Sarkome noch während der OP besser sichtbar gemacht und durch eine gezielte Strahlentherapie zerstört werden können.
Der Juli gehört zudem zu den klassischen Monaten der Badesaison. Die DGOU wird dabei nicht müde, jedes Jahr darauf hinzuweisen, wie gefährlich Kopfsprünge in Badegewässer sind. Eine Datenanalyse des Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikums Bergmannsheil in Bochum unterstreicht dies eindrucksvoll. Dort wurden innerhalb von 18 Jahren 60 Schwerverletze nach Kopfsprüngen behandelt – und keiner der fast ausschließlich männlichen Patienten lebt heute ohne deutliche Einschränkungen oder mit einer bleibenden Behinderung.
Zudem ging es bundespolitisch im Juli heiß her: Seit Ende der vergangenen Woche ist die Berliner Kabinett-Rochade in allen Medien präsent. Sie hat unter anderem mit Carsten Linnemann einen neuen Bundesgesundheitsminister hervorgebracht. Zu dieser Personalie äußerte sich etwa Bundesärztepräsident Dr. Klaus Reinhardt gegenüber der Funke-Mediengruppe: „Mit Carsten Linnemann übernimmt ein Politiker die Verantwortung für das Gesundheitswesen, der in der politischen Debatte für die Modernisierung bestehender Strukturen und praxisnahe Reformen steht. Dieser Gestaltungswille ist auch im Gesundheitswesen gefragt.“ Ob Gestaltungswille allein einen guten Minister ausmacht, wird sich noch zeigen. Die Opposition zeigt sich – selbstredend – erst einmal skeptisch.
Eine interessante Lektüre des Newsletters und schöne Sommertage wünscht Ihnen
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