NRW: Herz- und Diabeteszentrum richtet Hochschulambulanzen ein14. April 2025 Haupteingang Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen. Foto: Finn Lehrke / HDZ NRW Seit Jahresbeginn darf das Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, erstmals eigene Hochschulambulanzen einrichten. Versorgung herz- und diabeteskranker Menschen in Bad Oeynhausen: Gemäß Landeshochschulgesetz erweitert die Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum ihre Teilhabe an der ambulanten Versorgung. Seit Jahresbeginn darf das Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, erstmals eigene Hochschulambulanzen einrichten. Drei Kliniken und zwei Institute des HDZ NRW haben die Zulassung erhalten, zusätzliche Spezialsprechstunden zur ambulanten Behandlung bei Erkrankungen mit besonderen medizinischen Fragestellungen anzubieten. Diese sind: • Klinik für Allgemeine und Interventionelle Kardiologie/Angiologie unter der Leitung von Prof. Volker Rudolph,• Klinik für Diabetologie und Endokrinologie unter der Leitung von Prof. Susanne Reger-Tan,• Zentrum für angeborene Herzfehler und Kinderherzzentrum unter der gemeinsamen Leitung von Prof. Stephan Schubert (Kinderkardologie) und Prof. Eugen Sandica (Chirurgie angeborener Herzfehler),• Institut für Laboratoriums- und Transfusionsmedizin unter der Leitung von Prof. Cornelius Knabbe,• Institut für Radiologie, Nuklearmedizin und molekulare Bildgebung unter der Leitung von Prof. Wolfgang Burchert. Zusätzliche Sprechstundenangebote „Mit der Einrichtung zusätzlicher Sprechstundenangebote stärken wir nicht nur eine spezialisierte ambulante Versorgung in der Region Ostwestfalen-Lippe und darüber hinaus“, betonen Geschäftsführerin Dr. Karin Overlack und der Ärztliche Direktor des HDZ NRW, Prof. Dr. Jan Gummert. „Im Rahmen der universitären Forschung und Lehre ergänzen diese vielmehr auch die enge Einbindung unserer Medizinstudierenden in den Klinikalltag und erweitern damit die Möglichkeiten einer praxisnahen Ausbildung.“ Die neuen Spezialambulanzen richten sich an Patienten, die eine fachärztliche Überweisung aufgrund von Sonderproblemen bei Herz-, Gefäß- und Stoffwechselerkrankungen, für eine weitergehende genetische Diagnostik, spezielle labormedizinische Diagnostik oder eine Großbildbilddiagnostik mittels CT, MRT oder PET-CT erhalten haben. Als Spezialklinik zur Behandlung von Herz-, Kreislauf- und Diabeteserkrankungen zählt das Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, mit 40.500 Patientinnen und Patienten pro Jahr, davon 14.300 in stationärer Behandlung, sowie 1300 ambulanten Operationen nach eigenen Angaben zu den größten und modernsten Zentren seiner Art in Europa. Unter einem Dach arbeiten fünf Universitätskliniken und drei Universitäts-Institute seit mehr als 40 Jahren interdisziplinär zusammen. Das HDZ NRW ist seit 1989 Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum. Die Professorenschaft des HDZ NRW ist zusätzlich seit 2023 Mitglied der Medizinischen Fakultät OWL der Universität Bielefeld. Die Einrichtung ist bekannt als größtes Herztransplantationszentrum in Deutschland. Gesellschafter ist das Land Nordrhein-Westfalen.
Mehr erfahren zu: "Ärztetag fordert mehr Schutz von Patientendaten" Ärztetag fordert mehr Schutz von Patientendaten Der 130. Deutsche Ärztetag lehnt das Vorhaben der Bundesregierung ab, Krankenkassen die Aufgaben zu übertragen, Daten ihrer Versicherten individuell auszuwerten. Dies betrifft auch die elektronische Patientenakte.
Mehr erfahren zu: "Stoffwechselgesundheit nach Adipositas-Chirurgie: Darmmikrobiota spielt eine Rolle" Stoffwechselgesundheit nach Adipositas-Chirurgie: Darmmikrobiota spielt eine Rolle Ein Wandel der Darmmikrobiota nach bariatrischen Eingriffen stehen in einem engen Zusammenhang mit Veränderungen bezüglich der Stoffwechselgesundheit der Betroffenen. Auch eine dauerhafte Besserung eines Typ-2-Diabetes ist damit assoziiert. Das berichten […]
Mehr erfahren zu: "Ärztetag legt Konzept für „stabile Gesundheitsversorgung in Zeiten des Wandels“ vor" Ärztetag legt Konzept für „stabile Gesundheitsversorgung in Zeiten des Wandels“ vor Der 130. Deutsche Ärztetag in Hannover hat den Gesetzgeber in einem mit großer Mehrheit gefassten Beschluss aufgefordert, die vorgesehenen Sparmaßnahmen „sauber auszutarieren“. Für ein zukunftsfestes Gesundheitswesen legt der Ärztetag zudem […]