Online-Konferenz: Zweiter Interdisziplinärer Fachtag des SightCity Forum-Beirates11. Mai 2020 Illustration: © thodonal – stock.adobe.com Der zweite Interdisziplinäre Fachtag des SightCity Forum-Beirates findet am 29. Mai als Video- und Telefonkonferenz statt. Das Motto lautet „Ich sehe was, was du auch siehst!“ Der Fachtag soll dazu beitragen, den Wert der Versorgungsforschung für Menschen mit Sehbehinderung und Erblindung in der öffentlichen Wahrnehmung zu erhöhen. Der SightCity Forum-Beirat erklärt, dass er mit dem jährlich stattfindenden Fachtag den Weg für Versorgungsforschung in der Augenheilkunde sowie für Rehabilitation und Bildung sehbehinderter und blinder Menschen bereiten möchte. Die momentane Beratungssituation in den unterschiedlichen Fachstellen bundesweit solle daraufhin überprüft werden, ob Blinde und Sehbehinderte ein multiprofessionelles Angebot erhalten, das sich auf ihre individuelle Lebenssituation auswirkt. „Als Vorbild nehmen wir den Diskurs, der durch die Alzheimer-Erkrankung in der breiten Gesellschaft in Gang gekommen ist“, betont der Beirat. Ähnlich wolle er sich auf den Weg zum ersten Fachkongress „Sehbehinderung und Blindheit in der Gesellschaft“ in 2021 machen. „Dieser Fachkongress soll den Grundstein für wissenschaftliche Arbeiten zur optimalen Hilfe für Menschen aller Altersgruppen und Versorgungsbereiche von Sehbehinderung und Blindheit für die beteiligten Fachdisziplinen legen“, beschreibt der Beirat das für 2021 gesetzte Ziel. Multiprofessionelle Versorgung, qualitätsgesicherte Beratung Der kommende Fachtag am 29. Mai beginnt um 8.45 Uhr und befasst sich bis circa 12.30 Uhr schwerpunktmäßig mit diesen Themen: „Bausteine der multiprofessionellen Versorgung sehbehinderter und blinder Rehabilitanden“ sowie „Qualitätsgesicherte Beratung durch anerkannte Beratungsstellen“. Abschließend sollen erste Antworten auf folgende Fragen gegeben werden: Welche Bereiche der Versorgung von blinden und sehbehinderten Menschen bedürfen einer systematischen Forschung und Betrachtung? Welche Maßstäbe soll Versorgungsforschung verwenden? Wie kommen wir zu gesicherten relevanten und politisch wahrnehmbaren Forschungs- und Handlungsempfehlungen, wie zum Beispiel die Alzheimer Gesellschaft? Finanziell unterstützt wird dieser Fachtag nach Angaben des Beirates von der „Paul und Charlotte Kniese-Stiftung“ und der „Marga und Walter Boll-Stiftung“.Eingeladen ist, wer sich aufgrund seiner Profession zu diesen Themen angesprochen fühlt. Anmeldungen sind noch bis zum 15. Mai möglich. Die Teilnahme ist kostenlos. Den Link zur Videokonferenz erhalten Interessierte mit der Anmeldung. Kontakt:ACTO e.V., Karlsburgweg 9, 52070 AachenLeitung Geschäftsstelle Beatrix SeeligerE-Mail: [email protected]Tel.: 0241-9974-180Fax: 0241-9974-181www.acto.de
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