Ovarialkarzinom: Zusatz von Suvemcitug verlängert progressionsfreies und Gesamtüberleben

Chemische Struktur des Vascular Endothelial Growth Factor (VEGF-A), gegen den sich der neue Antikörper richtet. Bild: ©molekuul.be – stock.adobe.com

Im Fokus der aktuellen SCORES-Studie (NCT04908787) stand der Einsatz von Suvemcitug, eines Antikörpers gegen den vaskulären endothelialen Wachstumsfaktor, beim Ovarialkarzinom.

Das Team um Guangwen Yuan vom National Cancer Center in Peking schloss Frauen ein, deren Erkrankung innerhalb von 6 Monaten nach Abschluss einer platin­basierten Therapie fortgeschritten war. Im Zeitraum 05.06.2021−11.10.2024 wurden 421 Studienteilnehmerinnen 2:1 randomisiert für alle 2 Wochen Suvemcitug (1,5 mg/kg) oder Placebo, jeweils in Kombination mit einer Chemotherapie (Pacli­taxel, Topotecan oder pegyliertes liposomales Doxorubicin). Dabei waren jeweils 49,4 Prozent zuvor mit Angiogenese-Hemmern bzw. Poly(ADP-Ribose)-Polymerase-Inhibitoren behandelt worden.

Medianes PFS deutlich verbessert

Das mediane PFS berechneten die Autoren mit 5,5 Monaten im Suvemcitug-Arm und 2,7 im Placebo-Arm (HR 0,46; 95%-KI 0,35–0,60; p<0,001) – damit war der primäre Endpunkt erreicht. Ferner beobachteten sie ein medianes OS von 15,3 Monaten im Suvemcitug-Arm und 14,0 im Placebo-Arm (HR 0,77; 95%-KI 0,60–0,99; p=0,03).

Im Suvemcitug-Arm waren Neutropenie und Thrombopenie die häufigsten unter der Therapie auftretenden Ereignisse von Grad 3 und höher. „Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Hinzunahme von Suvemcitug zur Chemotherapie das PFS und das OS signifikant verbesserte und mit tolerierbaren Nebenwirkungen einherging“, bilanziert das Team. (sf)

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