Perioperative Immuntherapie beim resektablen Magen- oder GEJ-Karzinom: Trend zu längerem EFS ohne Einbußen der Lebensqualität

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Wissenschaftler um Dr. Kohei Shitara vom National Cancer Center Hospital East berichten über die Ergebnisse der finalen Analyse des OS und der patientenberichteten Endpunkte der Phase-III-Studie KEYNOTE-585 zur perioperativen Immuntherapie beim resektablen Magen- oder GEJ-Karzinom.

Teilnehmende mit unbehandeltem lokal fortgeschrittenen, resektablem Karzinom des Magens oder des gastroösophagealen Übergangs (GEJ) wurden in die Haupt­kohorte (Cisplatin-basierte Chemotherapie- Doublette; n=804) sowie in eine Kohorte mit Fluor­ouracil, Leucovorin, Oxaliplatin und Docetaxel (FLOT; n=203) ein­geschlossen. Dabei wurden sie 1:1 randomisiert für neoadjuvantes und adjuvantes Pembrolizumab plus Chemotherapie oder Placebo plus Chemotherapie. Nach einem medianen Follow-up von 59,9 Monaten (Spanne 39–76) betrug das mediane OS in der Hauptkohorte 71,8 Monate unter Pembrolizumab plus Chemotherapie vs. 55,7 unter Placebo plus Chemotherapie (HR 0,86; 95 %-KI 0,71–1,06). Die HR für das EFS betrug 0,81 (95 %-KI 0,67–0,98).

Nebenwirkungen des Schweregrades 3 und höher traten in vergleichbarer Häufigkeit auf (65 % vs. 63 %). Perioperatives Pembrolizumab verschlechterte zudem nicht die gesundheitsbezogene Lebensqualität vs. Chemotherapie allein.

Insgesamt bestätigte die finale Analyse eine anhaltende Verbesserung der pathologischen CR sowie einen Trend zu längerem EFS unter Pembrolizumab plus Chemotherapie, sowohl in der Hauptkohorte als auch in der kombinierten Analyse der Haupt- und FLOT-Kohorte. Wirksamkeit und Sicherheit der perioperativen Immuntherapie mit adjuvanter Pembrolizumab-Gabe waren konsistent mit früheren Auswertungen. (lj)