Peritonealdialyse: MedUni Wien eröffnet CD-Labor für Metaflammation25. Mai 2026 Foto: © wladimir1804/stock.adobe.com Mit der Eröffnung eines neuen Christian Doppler Labors an der MedUni Wien soll ein Forschungsschwerpunkt zur Verbesserung der Peritonealdialyse („Heimdialyse“) entstehen. Am CD-Labor für Metaflammation in der Peritonealdialyse soll die wissenschaftliche Grundlage für die Entwicklung neuer Therapien für chronisches Nierenversagen geschaffen werden. Ziel sei es, das Leben der Patienten zu verbessern und zu verlängern. Im Mittelpunkt des neuen CD-Labors stehen die als Metaflammation zusammengefassten Krankheitsprozesse bei der Peritonealdialyse. Deren gesundheitsschädliche Auswirkung wurde bei Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus und Adipositas bereits intensiv wissenschaftlich untersucht. Im Zusammenhang mit der Peritonealdialyse besteht jedoch hoher Forschungsbedarf, heißt es in der Pressemitteilung. Die Mechanismen entschlüsseln „Unser Ziel ist es, die Mechanismen der Metaflammation zu entschlüsseln, um die wissenschaftliche Grundlage für neue therapeutische Strategien zu schaffen“, erklärt Rebecca Herzog (Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, MedUni Wien), die das CD-Labor leitet. Bundesminister Wolfgang Hattmannsdorfer kommentiert: „Life Sciences und Biotechnologie sind für uns zentrale Schlüsseltechnologien – genau deshalb haben wir sie in der Industriestrategie klar verankert.“ Und Michaela Fritz, Vizerektorin für Forschung und Innovation, MedUni Wien betont:„Für Menschen mit chronischer Niereninsuffizienz stellt die Dialyse oft die einzige lebensrettende Therapie dar. Umso wichtiger ist die Forschung an unserem neuen CD-Labor. Die enge Zusammenarbeit mit unserem Unternehmenspartner schafft die Voraussetzung, dass die neu gewonnenen Erkenntnisse rasch in die medizinische Praxis überführt werden können.“ Das bis 2033 anberaumte Forschungsprogramm wird vom Industriepartner Zytoprotec, einem Wiener Biotech-Unternehmen mit Spezialisierung auf innovative Dialyselösungen, gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) finanziert.
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