Persistierende Atemwegssymptome bei jungen Erwachsenen als Prädiktor18. Juli 2018 Foto: © RFBSIP/Fotolia Anhaltende respiratorische Symptome bei jungen Erwachsenen sind mit einer beschleunigten Abnahme der Lungenfunktion sowie mit einer obstruktiven und restriktiven Physiologie und einer größeren Wahrscheinlichkeit für Emphyseme in der Zukunft verbunden, die radiographisch auffällig sind, wie eine aktuelle Untersuchung zeigt. Die Studienautoren hatten prospektive Daten von 2749 Teilnehmern der CARDIAS-Studie (Coronary Artery Risk Development in Young Adults) analysiert, die zu deren Beginn und zwei Jahre später Angaben auf Fragebögen zu Atenwegssymptomen gemacht hatten. Außerdem wurden bei den Probanden über einen Zeitraum von 30 Jahren wiederholt spirometrische Messungen durchgeführt. Husten oder Schleimproduktion, Episoden einer Bronchitis, Wheezing, Kurzatmigkeit und Thoraxerkrankungen sowohl bei Studienbeginn als auch nach 2 Jahren erwiesen sich als die Hauptprädiktoren in den Untersuchungsmodellen. In diesen wurden die Abnahme der 1-Sekunden-Kapazität (FEV1) und der forcierten Vitalkapazität (FVC) zwischen dem 5. und dem 30. Lebensjahr ermittelt sowie eine neu beobachtete obstruktive und restriktive Lungenphysiologie sowie Emphyseme, die bei einer Computertomographie des Thorax sichtbar wurden. Nach einer Anpassung hinsichtlich Kovariaten – Body-Mass-Index, Asthma und Nikotinkonsum – war die Angabe irgendeines Symptoms mit einer zusätzlichen Abnahme der FEV1 um -2,71 ml/Jahr (p<0,001) und der FVC um -2,18 assoziiert (p<0,001). Das Auftreten irgendeines Symptome stand außerdem mit einer höheren Wahrscheinlichkeit für eine neu auftretende (präbronchodilatatorische) obstruktive Physiologie (Odds Ratio [OR] 1,63; 95%-Konfidenzintervall [KI] 1,24-2,14) sowie für eine restriktive (OR 1,40; 95%-KI 1,09-1,80). Hustenbezogene Symptome (OR 1,56; 95%-KI 1,13-2,16) waren mit einer höheren Wahrscheinlichkeit für ein in der Zukunft auftretendes Emphysem verbunden.
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