Projekthaus Sonnenstrahl für krebskranke Kinder in Dresden eröffnet13. Mai 2026 Freuen sich über die Eröffnung des Haus Sonnenstrahl (v. l.): Andreas Führlich, Annett Hofmann, Maria Jahnisch, Renate Bergert, Andreas Müller (Quelle: UKDD/Michael Kretzschmar) In Dresden ist das Projekthaus Sonnenstrahl für krebskranke Kinder und deren Familien offiziell eröffnet worden. Die José Carreras Leukämie-Stiftung hat den Bau mit 300.000 Euro gefördert. „Ein Haus mit viel Platz für unsere Therapieangebote war lange Zeit unser Traum, denn unsere Kapazitäten waren längst an Grenzen gestoßen“, erklärte der Vorsitzende des Sonnenstrahl e.V. Dresden, Andreas Führlich. „Wir sind sehr dankbar für die vielfältige Unterstützung von Stiftungen, Spendern und Spenderinnen, durch die dieser Traum nun Wirklichkeit wurde. Von der Nähe zur Kinderonkologie im Universitätsklinikum und der direkten Nachbarschaft mit dem Sächsischen Kinderpalliativzentrum unter einem Dach werden die erkrankten Kinder und Jugendlichen enorm profitieren. Die Krankheit Krebs können wir nicht aus der Welt schaffen, aber wir können den schweren Weg der Familien nach der Diagnose einer Krebserkrankung gemeinsam etwas leichter machen.“ Auf 1500 Quadratmetern bietet das Haus Sonnenstrahl auf fünf Etagen Raum für Sport-, Kunst- und Musiktherapie, Nachsorge-, Beratungs- sowie Vereinsaktivitäten. Das Gebäude befindet sich direkt auf dem Gelände des Universitätsklinikums Dresden und ist nur zwei Minuten zu Fuß von der Kinderkrebs-Station entfernt. Deutschlandweit einmaliges Weiterbildungsangebot Darüber hinaus ist der Neubau das Zuhause für ein weiteres Herzensprojekt der Universitätsmedizin Dresden. In der ersten Etage hat sich das Sächsische Kinderpalliativzentrum eingerichtet. Neben Büros für die medizinischen und therapeutischen Mitarbeitenden gibt es hier auch Platz, um Eltern und Familien in ruhiger Umgebung zu beraten, sowie einen Behandlungsraum. Weiterhin kann das Team hier nun sein Weiterbildungsangebot zur Sozialberatung in der Palliativversorgung sowie in der multiprofessionellen Ausbildung Pädiatrische Palliativ Care anbieten und ausbauen. „Es liegt uns sehr am Herzen, unsere Expertise bei der Betreuung von lebensverkürzt erkrankten Kindern in die Breite zu bringen und auf diesem Weg die Versorgung zu verbessern – auch über die Grenzen Sachsens hinaus“, erklärte Dr. Maria Janisch, eine der beiden Leiterinnen des SKPZ.
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