Prostatakrebs: Virtuelles 3D-Modell soll Operationsplanung verbessern21. Oktober 2025 Foto: © peakstock/stock.adobe.com Forschende der Martini-Klinik planen in einer aktuellen Studie´zu Prostatakrebs, zusätzlich zur PSMA-PET sowohl für die Patientenaufklärung als auch für die Operateure ein virtuelles 3D-Modell in der präoperativen Bildgebung einzusetzen. Moderne Bildgebung wie die sogenannte PSMA-PET ermöglicht beim Prostatakrebs bereits das Erkennen von kleinsten Tumorabsiedelungen. Sollen diese allerdings entfernt werden, kann es schwierig sein, diese auch während der OP zu entdecken. Deshalb planen Forschende der Martini-Klinik in einer Studie, zusätzlich zur PSMA-PET sowohl für die Patientenaufklärung als auch für die Operateure ein virtuelles 3D-Modell in der präoperativen Bildgebung einzusetzen. Anatomische Lage im Fokus Damit ließe sich sowohl für die Patienten als auch für die Operateure ein besseres Verständnis für die anatomische Lage der Tumorstreuherde erreichen, was sich positiv auf die Operation und den Erkrankungsverlauf der Patienten auswirken könnte, so die Hoffnung der Forschenden. Die monozentrische klinische Studie mit dem Titel „Navigation, Ergebnisse und Lebensqualität bei Prostatakarzinompatienten nach PSMA-gezielter Chirurgie (NICE-PSMA)“, in die auch die UKE-Kliniken für Urologie sowie Radiologie und Nuklearmedizin und Forschende der Technischen Universität Hamburg eingebunden sind, wird von der Deutschen Krebshilfe für drei Jahre mit insgesamt 465.000 Euro gefördert. Kontakt für Rückfragen: Prof. Tobias Maurer, Martini-Klinik
Mehr erfahren zu: "KBV: „Patientendaten müssen vertraulich bleiben“" KBV: „Patientendaten müssen vertraulich bleiben“ Laut Kabinettsentwurf eines Gesetzes für Daten und digitale Innovationen im Gesundheitswesen (GeDIG) soll der Zugriff der Kassen auf die elektronische Patientenakte (ePA) nochmals erweitert werden. Die KBV warnt vor einem […]
Mehr erfahren zu: "Laktobazillen im Seminalplasma korrelieren mit günstigeren Spermienparametern" Laktobazillen im Seminalplasma korrelieren mit günstigeren Spermienparametern Eine höhere Häufigkeit von Laktobazillen im Ejakulat ist mit günstigeren Spermienparametern assoziiert, während anaerobe und fakultative Bakterien mit schlechteren Ergebnissen in Verbindung stehen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine prospektive Querschnittsstudie.
Mehr erfahren zu: "Mehr Mpox-Fälle in Berlin – Amt rät zur Impfung" Mehr Mpox-Fälle in Berlin – Amt rät zur Impfung Berlin ist bundesweit der Hotspot für Mpox. Vor allem Männer infizieren sich. Bestimmten Personengruppen wird die Impfung empfohlen.