Psoriasistherapie mit Ixekizumab: PASI-Verbesserung verschiedener Körperregionen12. Dezember 2018 © molekuul.be – fotolia.com Der monoklonale Antikörper Ixekizumab hat immunsuppressive und entzündungshemmende Eigenschaften. Er bindet mit hoher Affinität an Interleukin-17A (IL‑17A) und hemmt die Interaktion mit dem IL-17-Rezeptor. IL‑17A ist ein entzündungsförderndes Zytokin, das von Th17-Helferzellen ausgeschüttet wird und welches an der Krankheitsentstehung der Schuppenflechte beteiligt ist. Die Bindung des Antikörpers führt zu einer Hemmung der Keratinozytenaktivierung und -proliferation. Ziel einer aktuell im „Journal of Dermatological Treatment“ publizierten Studie US-amerikanischer Dermatologen war die Evaluierung der Wirksamkeit von Ixekizumab in Bezug auf verschiedene, von Psoriasis betroffene Körperregionen. In die Auswertung flossen die Untersuchungsergebnisse von 3 placebokontrollierten bzw. Etanercept- und placebokontrollierten Studien ein. Patienten mit moderater bis schwerer Psoriasis wurden randomisiert einer 12-wöchigen Behandlung mit Placebo (UNCOVER-1, -2, -3, n = 792; UNCOVER-2, -3, n = 361), 50 mg Etanercept zweimal wöchentlich (n = 740) oder 80 mg Ixekizumab alle 2 (IXE Q2W; n = 1169; n = 736) oder alle 4 Wochen (IXE Q4W; n = 1165; n = 733) nach einer Initialdosis von 160 mg Ixekizumab zugeführt. Die durchschnittlichen prozentualen Verbesserungen des Psoriasis Area and Severity Indexes (PASI) wurden in Woche 1 dokumentiert; diese nahmen in der Studie IXE Q2W für alle Körperregionen zu. Die Verbesserungen des PASI in Woche 12 lagen bei 91,4 % (Kopf/Hals), 92,8 % (Rumpf), 89,9 % (Arme) und 88,7 % (Beine). Die durchschnittliche, lokalisationsbezogene Verbesserung des PASI aller Körperregionen in Woche 12 betrug ≥84.2 % unter Ixekizumab gegenüber ≤70.9 % unter Etanercept. Schuppung und Schichtdicke der Plaques reduzierten sich schneller als Erytheme. Das Fazit der Autoren: Innerhalb einer 12-wöchigen Behandlung mit Ixekizumab erreichten alle von Psoriasis betroffenen Lokalisationen eine deutliche Verbesserung, wobei die Therapie der Kopf-Hals-Region zu einem schneller einsetzenden Behandlungserfolg führte, als dies an Armen und Beinen der Fall war.
Mehr erfahren zu: "Frühe Nahrungsmittelallergien führen nicht per se zu Essproblemen" Frühe Nahrungsmittelallergien führen nicht per se zu Essproblemen Eltern und Kliniker befürchten oft, dass Nahrungsmittelallergien im frühen Kindesalter langfristige Ess-Störungen oder eine übermäßige Selektivität („picky eating“) nach sich ziehen. Eine aktuelle Studie gibt nun Entwarnung: Danach zeigen betroffene […]
Mehr erfahren zu: "Regierung Trump streicht Empfehlungen für Kinderimpfungen zusammen" Regierung Trump streicht Empfehlungen für Kinderimpfungen zusammen Weniger Impfempfehlungen, keine Kombi-Präparate: Donald Trumps Regierung baut die Impfpolitik für Kinder um – und ignoriert sowohl explodierende Fallzahlen als auch wissenschaftliche Erkenntnisse.
Mehr erfahren zu: "Ekzem und Allergien: Dendritische Zellen treiben Immunglobulin-E-Antwort voran" Ekzem und Allergien: Dendritische Zellen treiben Immunglobulin-E-Antwort voran Interleukin‑13 verstärkt über dendritische Zellen vom Typ 2 die Bildung hochaffiner Immunglobulin-E-Antikörper. Der Mechanismus könnte erklären, wie sich über die Haut systemische Reaktionen ausbilden.