Refractive Surgery Alliance: Augenchirurgen informieren zum weltweiten Monat der Sehkorrektur16. Juli 2019 Das Logo der Refractive Surgery Alliance. Bildquelle: RSA / OTS Der Juli ist der „Global Vision Correction Month“. Aus diesem Anlass informieren Mitglieder der Refractive Surgery Alliance (RSA), eines weltweiten Verbandes von Ophthalmochirurgen, über die an ihren eigenen Augen vorgenommenen Eingriffe zur Sehkorrektur. Im Juli feiert die RSA den 20. Jahrestag der Empfehlung des FDA Advisory Panels zur Zulassung der LASIK. “Wir können mit Überzeugung sagen, dass sich die chirurgischen Eingriffe zur Sehkorrektur in den vergangenen 20 Jahren außerordentlich weiterentwickelt haben, genauso wie Mobiltelefone, Autos und Fernseher”, betont der Verband, dessen Präsident Dr. Roger Zaldivar (Mendoza, Argentinien) ist. „Am Williamson Eye Center nehmen wir refraktiv-chirurgische Eingriffe an zahlreichen Profisportlern vor und ein breites Publikum hört davon. Nicht so bekannt wird, wie oft sich Augenchirurgen selbst für eine Sehkorrektur durch Laser entscheiden“, sagt RSA-Mitglied Dr. Blake Williamson (Baton Rouge, LA, USA). Im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung würden derartige Eingriffe bei Augenchirurgen fünfmal häufiger durchgeführt. „Sehkorrektur hat für Menschen auf der ganzen Welt Bedeutung, da sie funktionelle Vorteile liefert“, betont die RSA. Insbesondere Schauspieler, Sportler, TV-Persönlichkeiten, Rettungskräfte oder Soldaten ließen refraktiv-chirurgische Eingriffe vornehmen. Aber auch in den Entwicklungsländern werde diese Form der Sehkorrektur immer häufiger, verringere den Bedarf an ständig verfügbaren Brillen und verbessere die Chancen für Berufstätigkeit und Bildung. „Vision Correction“ sei nicht mit der Korrektur von Sehfehlern durch Brillen und Kontaktlinsen zu vergleichen, sagt RSA-Gründer Dr. Guy Kezirian (Scottsdale, AZ, USA). „Brillen und Kontaktlinsen sind zwar effektiv, aber keine dauerhaften Lösungen.“ Zudem könnten sie teuer sein und den persönlichen Lebensstil einschränken. Die operative Sehkorrektur gehe weit über LASIK hinaus, ergänzt Kezirian. Tatsächlich gebe es acht verschiedene Eingriffsarten: LASIK, Oberflächenablation, SMILE, refraktive Kataraktchirurgie, refraktiver Linsentausch, phake Intraokularlinsen, Inlays für die Kornea und korneales Crosslinking. Die RSA hat aktuell drei Mitglieder aus Deutschland. Nach Angaben des Verbandes sind dies PD Suphi Taneri vom Zentrum für Refraktive Chirurgie in Münster, Dr. Florian Kretz von der Augentagesklinik Rheine und Matthias Maus vom sehkraft Augenzentrum in Köln. (http://www.refractivealliance.com/members/ bzw. http://www.refractivealliance.com/locate/) Informationen zur RSA: http://www.refractivealliance.com Quelle: The Refractive Surgery Alliance (RSA) / OTS
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