Roboter-Experte Müllhaupt wechselt als neuer Chefarzt von St. Gallen nach Thun2. März 2022 Gautier Müllhaupt. Foto: Müllhaupt Dr. Gautier Müllhaupt, Leitender Arzt der Klinik für Urologie am Kantonsspital St. Gallen (Schweiz), wechselt zum August 2022 ans Spital Thun (Kanton Bern, Schweiz). Dort soll er nach Angaben der Klinikbetreiberin Spital STS AG die neu geschaffene Position als Chefarzt Urologie übernehmen. Der Ortswechsel des Urologen hängt zusammen mit der Neuausrichtung des Spitals Thun auf die roboterassistierte Chrirugie. Das Operationsystem DaVinci soll ab Frühsommer zum Einsatz kommen. Der neue Chefarzt kenne das DaVinci-System bestens aus seiner Tätigkeit beim Kantonsspital St. Gallen, heißt es in einer aktuellen Mitteilung. “Das ist eine tolle und spannende Ausgangslage, in der sich die Urologie des Spitals Thun befindet. Ich freue mich sehr, mich menschlich und fachlich so einbringen zu können, dass wir im Team und zum Wohl der Patientinnen und Patienten wichtige Schritte in die Zukunft machen können”, kommentiert Müllhaupt. Der bisherige Leiter des Teams der Urologie, Dr. Leander Schürch, habe derweil entschieden, sich beruflich neu zu orientieren, heißt es weiter seitens der Spital STS AG. Er plane per Herbst 2022 eine Praxistätigkeit in Thun. Beide Seiten seien interessiert, diese Zusammenarbeit in anderer Form weiterzuführen. Müllhaupt hat an der Universität Zürich studiert und dissertiert. Seine urologische Fachausbildung ist sehr breit und umfasst das gesamte Spektrum urologischer Diagnostik und Therapie wie endourologischer Verfahren und Steintherapie bis hin zur robotikgestützten Chirurgie. Zusätzlich war er im interdisziplinären Beckenbodenzentrum in St. Gallen engagiert mit entsprechender Expertise in diesem Bereich. (Spital STS AG / ms)
Mehr erfahren zu: "Head-to-Head-Test favorisiert Nitrofurantoin gegen unkomplizierte Harnwegsinfektionen bei Frauen" Weiterlesen nach Anmeldung Head-to-Head-Test favorisiert Nitrofurantoin gegen unkomplizierte Harnwegsinfektionen bei Frauen In einer randomisierten, offenen Studie mit vier Therapieregimen gegen unkomplizierte Infektionen der unteren Harnwege (HWI) bei Frauen war Nitrofurantoin die wirksamste Therapie. Die einmalige Gabe von Fosfomycin half am wenigsten. […]
Mehr erfahren zu: "ctDNA schärft Prognose bei neu diagnostiziertem metastasierten Prostatakarzinom" ctDNA schärft Prognose bei neu diagnostiziertem metastasierten Prostatakarzinom Die Prognose beim neu diagnostizierten metastasierten Prostatakarzinom kann sehr unterschiedlich ausfallen. Könnte die dynamische Überwachung per zirkulierender Tumor-DNA (ctDNA) in Verbindung mit dem PSA-Wert und klinischen Parametern die Genauigkeit der […]
Mehr erfahren zu: "Hochrisiko-Prostatakrebs ohne Metastasen: Testosteron als Biomarker für Docetaxel-Zusatz" Hochrisiko-Prostatakrebs ohne Metastasen: Testosteron als Biomarker für Docetaxel-Zusatz Der Testosteron-Wert kann bei ansonsten gesunden Patienten mit nicht metastasiertem Hochrisiko-Prostatakrebs als Biomarker für die Frage dienen, ob Docetaxel zusätzlich zu einer Strahlentherapie (RT) und Androgendeprivationstherapie (ADT) verabreicht werden sollte.