Rückkehr in den Job nach Brustkrebs: Worauf es ankommt12. Mai 2026 Bild: ©Brad Pict – stock.adobe.com Welche Arbeitsbedingungen Frauen mit einer Brustkrebsdiagnose die Rückkehr an den Arbeitsplatz erleichtern, ist bisher unzureichend geklärt. Dabei können die Arbeitsbedingungen potenzielle Hebel sein, um Betroffenen bei der Rückkehr zu helfen, so das Resümee einer Arbeitsgruppe aus Frankreich. Für ihre Studie verwendeten die Forschenden Daten von 2095 Patientinnen mit einem primären Mammakarzinom, die zwischen 2012 und 2018 in die französische multizentrische prospektive Kohorte CANTO eingeschlossen worden waren. Mithilfe einer Poisson-Regression mit robuster Varianz untersuchten sie den Zusammenhang zwischen administrativen, physischen und psychosozialen Arbeitsbedingungen und der Rückkehr an den Arbeitsplatz 2 Jahre nach Diagnosestellung. Alle Modelle wurden für Alter, Bildungsniveau, das Vorhandensein eines Partners oder von Kindern sowie klinische Variablen bei Diagnosestellung adjustiert. Die Analysen wurden nach Bildungsniveau und nach Chemotherapie stratifiziert. Ausreichend Ruhezeit und Entscheidungsautonomie wichtig Die Studie ergab, dass sich die administrativen Arbeitsbedingungen nicht signifikant auswirken. Jedoch standen 2 Jahre nach der Diagnose mehrere körperliche und psychosoziale Arbeitsbedingungen in engem Zusammenhang mit einem Fernbleiben. So waren das Fehlen einer wöchentlichen Ruhezeit von 48 aufeinanderfolgenden Stunden, belastende Arbeitshaltungen und Schichtarbeit sowie eine geringe Entscheidungsautonomie mit häufigerer Nichtrückkehr an den Arbeitsplatz assoziiert. Wer hingegen seine Arbeit nicht als langweilig empfand, kehrte eher an den Arbeitsplatz zurück. Wie die Studienautoren betonen, unterstreichen ihre Ergebnisse die Notwendigkeit gezielterer Rehabilitationsprogramme und personalisierter Interventionen, um Frauen nach Mammakarzinom wirksam auf ihrem Weg zurück an den Arbeitsplatz zu begleiten. (ins) Mehr zu den Folgen von Brustkrebs: Chinesische Körper-Geist-Übung kann Wechseljahresbeschwerden bei Brustkrebs-Patientinnen lindern Soziale Folgen nach Brustkrebs: Deutsche Krebshilfe fordert besseres Angebot an Nachsorge
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