Schmerz im Diskurs zwischen Medizin, Psychologie und Theologie4. Januar 2019 Foto: © Kirill – Fotolia.com Heinrich Bedford-Strohm und die Universitäten Bamberg sowie Würzburg stellen interdisziplinären Promotionsschwerpunkt vor. Bei psychischen und körperlichen Schmerzen suchen die meisten Menschen medizinische Hilfe. Chronischer Schmerz kann aber auch zu Sinnfragen und Selbstzweifeln führen, wodurch eine theologische Perspektive eröffnet wird. An dieser Schnittstelle arbeiten Medizin, Psychologie und evangelische Theologie im Promotionsschwerpunkt „Resilienzfaktoren in der Schmerzverarbeitung“ zusammen. Ermöglicht und gefördert wird der Schwerpunkt vom Evangelischen Studienwerk Villigst, dem Begabtenförderungswerk der evangelischen Kirchen in Deutschland. Die Universitäten Bamberg und Würzburg erforschen hierbei gemeinsam und interdisziplinär den Schmerz. Der Promotionsschwerpunkt wird am Donnerstag, den 10. Januar 2019, von 14 bis 18.30 Uhr der Öffentlichkeit vorgestellt. Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und ehemaliger Professor an der Universität Bamberg, wird bei der Festveranstaltung Denkanstöße aus christlicher Perspektive geben. Die Veranstaltung findet in Raum U2/00.25 statt, An der Universität 2, Bamberg. Die weiteren Veranstaltungsvorträge betrachten den Schmerz aus medizinischer, psychologischer und theologischer Sicht. Die Bandbreite reicht von: „Placebo und Nocebo-Effekte – Dr. Jekyll und Mr. Hyde in der Schmerztherapie“ bis hin zu: „Sinnloser Sinn. Religiöse Deutung und medizinische Erklärung von Krankheit und Schmerz“. Außerdem stellen vier Stipendiatinnen ihre Doktorarbeiten vor, die sie im Promotionsschwerpunkt „Resilienzfaktoren in der Schmerzverarbeitung“ schreiben. Ihren Arbeiten liegt die Frage zugrunde, ob es Faktoren gibt, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken und die Entstehung von Schmerzerkrankungen verhindern. Mögliche positive Faktoren könnten genügend Schlaf oder Optimismus sein. Auch eine religiöse Deutung des eigenen Lebens kann zu einem veränderten Umgang mit Schmerz beitragen. Weitere Informationen unter: www.uni-bamberg.de/physiolpsych/news/artikel/resilienzfaktoren-in-der-schmerzverarbeitung
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