Schmerzpreis für Forschung zur adaptiven lmmunantwort bei chronischen Schmerzen13. März 2019 Preiträger Jens Michael Heyn und Benjamin Luchting. Fotograf: Martin Leissl / DGS Für ihre Forschung zum Zusammenhang zwischen chronischen Schmerzen und der adaptiven lmmunantwort sind die beiden Münchner Ärzte PD Dr. Jens Michael Heyn und PD Dr. Benjamin Luchting mit dem diesjährigen Deutschen Schmerzpreis – Deutscher Förderpreis für Schmerzforschung und Schmerztherapie im Rahmen des 30. Deutschen Schmerz- und Palliativtages in Frankfurt am Main ausgezeichnet worden. Bis vor wenigen Jahren waren die Zusammenhänge zwischen chronischen Schmerzen und der adaptiven lmmunantwort nahezu unbekannt. lm Rahmen ihrer langjährigen, gemeinsamen Arbeit haben die beiden Experten diese Zusammenhänge mit klinischen und experimentellen Projekten erforscht. So konnten sie bei Patienten mit chronischen Schmerzen erstmals zeigen, dass diese ein verändertes T-Zell-Muster aufweisen. „Die neuartigen Erkenntnisse aus diesen Forschungen sind von hoher klinischer Relevanz und könnten die Basis für neuartige und spezifischere Therapiekonzepte bei Patienten mit chronischen Schmerzen bilden“, erklärte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) Dr. Johannes Horlemann in seiner Laudatio. In Würdigung und Anerkennung ihrer Verdienste wurde ihnen daher von der DGS und der DSL der Deutsche Schmerzpreis – Deutscher Förderpreis für Schmerzforschung und Schmerzmedizin in Höhe von 5.000 € verliehen. PD Dr. Jens Heyn ist Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Klinik für Anästhesiologie am Klinikum der Universität München Campus Großhadern sowie Privatdozent an der Klinik für Anästhesiologie, Klinikum der Universität München. PD Dr. Benjamin Luchting ist Facharzt für Anästhesiologie und Leiter des Interdisziplinären Schmerzzentrums am Klinikum Landsberg am Lech sowie Dozent der Medizinischen Fakultät an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Der Deutsche Schmerzpreis – Deutscher Förderpreis für Schmerzforschung und Schmerzmedizin wird jährlich an Persönlichkeiten verliehen, die sich durch wissenschaftliche Arbeiten über Diagnostik und Therapie akuter und chronischer Schmerzzustände verdient gemacht oder die durch ihre Arbeit oder ihr öffentliches Wirken entscheidend zum Verständnis des Problemkreises Schmerz und der davon betroffenen Patienten beigetragen haben. Der Förderpreis der DGS und der Deutschen Schmerliga e. V. (DSL) wurde in diesem Jahr erstmals ohne kommerzielle Unterstützung der pharmazeutischen Industrie gestiftet.
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