Schulterschluss der Herzmedizin – Wir dulden keinen Rassismus25. Mai 2020 Plakat Gemeinsam zeigen die medizinischen Fachgesellschaften und die Patientenorganisation der Herzmedizin mit ihrer Kampagne „Herzmedizin gegen Rassismus“, dass Toleranz, Integration und Vielfalt die gemeinsamen Werte sind, die sie vertreten. Man schätze die Kolleginnen und Kollegen aus anderen Herkunftsländern, arbeite Hand in Hand, kollegial und einvernehmlich, mit dem Ziel, alle Patienten bestmöglich herzmedizinisch zu beraten und versorgen, so die Gesellschaften und die Herzstiftung. De facto ist in Deutschland die herzmedizinische Versorgung nur kontinuierlich auf hohem Niveau, flächendeckend durchführbar und jederzeit zu bewerkstelligen, weil ausländische Kolleginnen und Kollegen, oder solche mit Migrationshintergrund, in deutschen Kliniken als Ärztinnen und Ärzte oder in den Bereichen der Forschung und Pflege arbeiten, so der Konsens. Dies zeige sich nochmal deutlicher in Krisenzeiten, wie aktuell der COVID-19-Pandemie. Wertschätzung und Respekt sind – nicht nur in der Medizin – die Grundpfeiler, die eine aufgeklärte und offene Gesellschaft ausmachten. Im Kontext des 75. Jahrestages zum Kriegsende des 2. Weltkriegs und der aufkeimenden, verschiedentlichen extremistischen Strömungen mit Fremden- und Demokratiefeindlichkeit sowie Antisemitismus, sei es nach Angaben der vier herzmedizinischen Organisationen zum jetzigen Zeitpunkt wichtig, ein eindeutiges Signal zu setzen. Die gemeinsame Aktion wird getragen durch die medizinischen Fachgesellschaften der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie e.V. (DGTHG) als Initiator, der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie und Angeborene Herzfehler e.V. (DGPK), der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK) und der Deutschen Herzstiftung e. V. als Patientenorganisation. Weitere Informationen unter: www.dgthg.de www.dgpk.org www.dgk.org www.herzstiftung.de
Mehr erfahren zu: "Schwangerschaftskomplikationen: Kardiovaskuläres Risiko variiert deutlich zwischen betroffenen Frauen" Schwangerschaftskomplikationen: Kardiovaskuläres Risiko variiert deutlich zwischen betroffenen Frauen Frauen mit Schwangerschaftskomplikationen haben ein erhöhtes Risiko, vor dem 70. Lebensjahr an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben. Wie stark dieses Risiko ausfällt, hängt jedoch nicht allein davon ab, ob eine Komplikation […]
Mehr erfahren zu: "Anzahl vermeidbarer Behandlungsfehler leicht gestiegen" Anzahl vermeidbarer Behandlungsfehler leicht gestiegen Auch bei medizinischen Eingriffen kommen Pannen vor – und die Folgen können gravierend sein. Besonderes Augenmerk liegt auf Fehlern, die eigentlich nicht vorkommen sollten. Die Dunkelziffer ist hoch.
Mehr erfahren zu: "Blutdrucktherapie bei Hochbetagten neu denken: „Manchmal ist weniger tatsächlich mehr“" Blutdrucktherapie bei Hochbetagten neu denken: „Manchmal ist weniger tatsächlich mehr“ Muss Bluthochdruck auch bei hochbetagten, gebrechlichen Menschen konsequent behandelt werden – oder kann gerade im hohen Alter eine Reduktion der Medikamente der bessere Weg sein? Prof. Athanase Benetos liefert auf […]