Sichere Versorgung: APS begrüßt Etablierung von Patientensicherheitsbeauftragten in hessischen Krankenhäusern18. Dezember 2018 Patientensicherheitsbeauftragte sollen auch das Medikationsmanagement im Auge haben (Foto: © john9595 – Fotolia.com) Das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) hat die aktuelle Initiative des Landes Hessen zur Einführung von Patientensicherheitsbeauftragten in Krankenhäusern begrüßt. Diese Personen sollen in den Gesundheitseinrichtungen einen gezielten Blick auf die Sicherheit in der Patientenversorgung werfen – etwa auf das Medikationsmanagement. „Vom Pflegepersonal bis zum Chefarzt – wir benötigen professionelle und qualifizierte Personen auf allen Ebenen der Gesundheitsversorgung, die sich um die sichere Versorgung von Patienten kümmern“, sagt Hardy Müller, Generalsekretär im APS. Diese Forderung steht auch im APS-Weißbuch Patientensicherheit, welches das Bündnis vor Kurzem vorgelegt hat. Strukturen, in denen sich Personen freiwillig engagieren, seien bereits erfolgreich geschaffen worden. Nun ist es aus Sicht des APS zentral, bundesweit mehr Verbindlichkeit zu schaffen – dafür seien klar definierte Regelungen zur Etablierung von professionellen Patientensicherheitsbeauftragten relevant. Hier gehe das Land Hessen mit seiner aktuellen Initiative als Vorbild voran. Das Land Hessen hat vor Kurzem eine Rechtsverordnung angekündigt, mit der die Qualifizierung und Etablierung von Beauftragten für Patientensicherheit an jedem hessischen Krankenhaus geregelt werden sollen. Das Land will die Einrichtungen hierbei finanziell unterstützen. „Hessen geht mit vorbildlichem Beispiel voran“, so Müller weiter. „Wenn nun zahlreiche andere Bundesländer vergleichbare Regelungen schaffen, kommen wir einen entscheidenden Schritt voran – hin zu mehr Patientensicherheit in deutschen Gesundheitseinrichtungen.“ Wichtig ist aus Sicht des APS dabei, dass das Thema Patientensicherheit von Beauftragten aus verschiedenen Ebenen der gesundheitlichen Versorgung bearbeitet wird. „Auch unter den Vorständen und Geschäftsführern der Krankenhäuser müssen Verantwortliche benannt werden, die ein besonderes Augenmerk auf die sichere Versorgung in den Einrichtungen werfen. Sie sollten den Stand der Patientensicherheit in ihren Einrichtungen genauso gut wie ihren Bilanzstand kennen und mit ihren Teams die Entwicklungen kontinuierlich voranbringen “, so Hedwig François-Kettner, Vorsitzende im APS. „Schließlich zählt das Thema Patientensicherheit zu einer der zentralen Führungsaufgaben in Gesundheitseinrichtungen.“ Deshalb hat das APS seine Jahrestagung am 9. und 10. Mai 2019 und den Internationalen Tag der Patientensicherheit (ITPS) am 17. September 2019 unter das Motto „Sicherheitskultur auf allen Ebenen“ gestellt. Weiterführende Informationen: Link zum APS-Weißbuch Patientensicherheit Link zur Homepage des APS Link zur Homepage des Internationalen Tages der Patientensicherheit
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