Sonnenbrände: Plattenepithelkarzinom-Risiko signifikant erhöht12. Juni 2026 Bild: ©Dasha Petrenko – stock.adobe.com Während UV-Strahlung als Karzinogen bekannt ist, das mit dem kutanen Plattenepithelkarzinom (cSCC) in Verbindung gebracht wird, war die spezifische Rolle von Sonnenbrand weniger klar. Ziel eines aktuellen Reviews einer US-amerikanischen Arbeitsgruppe war die quantitative Bewertung des Zusammenhangs zwischen Sonnenbrand in der Vorgeschichte und dem Risiko, an einem cSCC zu erkranken. Insgesamt 17 Studien mit 321.473 Teilnehmern wurden in die Metaanalyse einbezogen. Die gepoolten Analysen zeigten ein signifikant erhöhtes Risiko für die Entwicklung von cSCC bei mittlerer (OR 1,51; 95 %-KI 1,26–1,81) und hoher (OR 1,69; 95 %-KI 1,39–2,06) Häufigkeit von schmerzhaften, blasenbildenden und/oder schweren Sonnenbränden im Laufe des Lebens. In ähnlicher Weise war eine hohe Häufigkeit von schmerzhaften, blasenbildenden und/oder schweren Sonnenbränden in der Kindheit signifikant mit einem erhöhten cSCC-Risiko assoziiert (OR 3,11; 95 %-KI 1,26–7,66). Jeglicher schmerzhafte, blasenbildende und/oder schwere Sonnenbrand in der Vorgeschichte war ebenfalls signifikant mit einem erhöhten Risiko für cSCC assoziiert (OR 1,38; 95 %-KI 1,06–1,79). Für das Review wurde eine umfassende Suche in Embase, PubMed und der Cochrane Library (CENTRAL) von deren Gründung bis Mai 2025 ohne sprachliche oder zeitliche Einschränkungen durchgeführt. Die Analyse umfasste Untersuchungen der Allgemeinbevölkerung, in denen der Zusammenhang zwischen cSCC und jeder Art von Sonnenbrand in der Vorgeschichte in jedem Alter bewertet wurde. Als Zielparameter galt das Risiko, an cSCC zu erkranken. Zu den wichtigsten Messgrößen gehörte die Häufigkeit von Sonnenbränden. Die primäre Analyse war die am stärksten angepasste Assoziationsmessgröße, standardisiert auf die OR. Diese umfasste angepasste Assoziationsmessgrößen, sofern verfügbar, und unangepasste Messgrößen, wenn angepasste Messgrößen fehlten. (am) Mehr zu Hautkrebs: Reseziertes Hochrisiko‑Melanom: Zusatz von Vibostolimab zu Pembrolizumab lohnt sich nicht Neoadjuvantes Ipilimumab plus Nivolumab beim Melanom: Gute Ergebnisse nach fünf Jahren
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