Urologische Klinik im St. Georg Klinikum Eisenach nach Maximilian Nitze benannt5. Dezember 2018 Feierliche Übergabe der restaurierten Grabstätte von Maximilian Nitze anlässlich der Namengebung im Herbst 2018. Foto: St. Georg Klinikum Eisenach Anlässlich seines 170. Geburtstages am 18.09.2018 ist die Klinik für Urologie und Kinderurologie des St. Georg Klinikums Eisenach nach Prof. Maximilian Nitze (1848-1906), dem Begründer der modernen Urologie, benannt worden. Nitze ist in unmittelbarer Nähe zum Klinikum auf dem Eisenacher Friedhof bestattet. „Anlässlich der Namensgebung war es unserem Haus ein Anliegen, den Grabstein und die Einfriedung der Grabfläche nach denkmalschutzrechtlichen Vorgaben restaurieren und damit wieder in einen würdevollen Zustand versetzen zu lassen. Unsere Klinik übernimmt somit nicht nur einen Namen, sondern auch Verantwortung“, so Prof. Heiko Wunderlich, Chefarzt der Klinik für Urologie und Kinderurologie und ärztlicher Direktor des Hauses. Die herausragende Bedeutung Nitzes spiegelt sich nicht zuletzt in der alljährlichen Verleihung der „Maximilian Nitze Medaille“ für besondere Leistungen im urologischen Fachgebiet und der Verleihung des „Maximilian Nitze Preises“ für besondere wissenschaftliche Arbeiten wider. Sein Lebenswerk prägt das urologische Fach bis heute, von der Endoskopie über perkutane Verfahren bis hin zur Laparoskopie. Allein die Breite der Urologie rechtfertigt die Eigenständigkeit des Fachgebietes, das nicht nur durch die demographische Entwicklung weiter an Bedeutung gewinnt. „Wir sehen das allein schon daran, dass sich die Patientenzahl in unserer Klinik bei einem Schweregrad von über 1 in den letzten sechs Jahren verdreifacht hat“, so Wunderlich. Bezug nehmend auf diese Worte von Wilhelm von Humboldt, “Eine Gesellschaft, die sich ihrer Geschichte nicht bewusst ist, hat auch keine Zukunft”, veranstaltete die Klinik für Urologie und Kinderurologie ihr 3. Herbstsymposium an der Wartburg unter dem Credo „Tradition und Moderne“. Die Präsidentin der Landesärztekammer Thüringen, Dr. . Ellen Lundershausen, sowie Prof. Tilman Kälble (ehem. Präsident der Deutschen Gesellschaft für Urologie) und der Vorsitzende der Vereinigung Mitteldeutscher Urologen, Prof. Thomas Steiner, hoben hier unter anderem noch einmal hervor, wie bedeutend es für die Urologie ist, das Fach in seiner Breite zu erhalten. (St. Georg Klinikum Eisenach / ms)
Mehr erfahren zu: "Roboterassistierte partielle Nephrektomie auch für größere Tumoren geeignet" Roboterassistierte partielle Nephrektomie auch für größere Tumoren geeignet Die roboterassistierte partielle Nephrektomie (RAPN) stellt laut einer aktuellen Studie für ausgewählte Patienten mit cT2-Nierenzellkarzinom (RCC) eine sichere und hinsichtlich der Nierenfunktion überlegene Alternative zur radikalen Nephrektomie (RN) dar.
Mehr erfahren zu: "Widerspruchsregelung als „Gelingensbedingung“ für mehr Organspenden" Widerspruchsregelung als „Gelingensbedingung“ für mehr Organspenden Die Bundesärztekammer hat anlässlich einer Anhörung des Ausschusses für Gesundheit des Deutschen Bundestages ihre Unterstützung für den vorliegenden Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchsregelung bei der Organspende bekräftigt.
Mehr erfahren zu: "Machtmissbrauch im Krankenhaus: Leitbild als Ausgangspunkt für Kulturwandel" Machtmissbrauch im Krankenhaus: Leitbild als Ausgangspunkt für Kulturwandel Acht Verbände setzen ein Zeichen gegen Machtmissbrauch im Krankenhaus: Ein gemeinsames Leitbild für Respekt, Sicherheit und Gleichbehandlung soll Ausgangspunkt eines nachhaltigen Kulturwandels sein.