Startschuss für Konzertreihe mit Einlasscheck durch Corona-Spürhunde17. September 2021 Daniel Jannett, AWiAS Aviation Services GmbH mit Berner Sennenhund Cordula, Björn Thümler, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, Professor Dr. Holger Volk, Klinik für Kleintiere der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, Dr. Gerhard Greif, Präsident der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover. Foto: © Sonja von Brethorst Als Teil des Projektes „Back to Culture“ geht eine Machbarkeitsstudie jetzt in Hannover an den Start. Bei der kleinen Veranstaltungsreihe kommen erstmals ausgebildete Corona-Spürhunde zum Einsatz. Den Start einer vierteiligen Konzertreihe mit Fury in the Slaughterhouse, Bosse, Alle Farben und Sido haben am Donnerstag Wissenschaftsminister Björn Thümler, Dr. Gerhard Greif, Präsident der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo), und Prof. Dr. Holger Volk, Leiter der Klinik für Kleintiere der TiHo, vorgestellt. Bei der kleinen Veranstaltungsreihe kommen erstmals ausgebildete Corona-Spürhunde zum Einsatz. Sie ist Teil des Projekts „Back to Culture“, das das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur mit rund 1,3 Millionen Euro unterstützt. Die Klinik für Kleintiere der TiHo führt die Machbarkeitsstudie gemeinsam mit Hannover Concerts, ProEvent Hannover und der AWiAS Aviation Services GmbH durch. Sie soll zeigen, ob und wenn ja wie Großveranstaltungen durch den Einsatz von Corona-Spürhunden sicherer werden können. Für Fury in the Slaughterhouse konnten Interessierte Tickets bereits am vergangenen Montag bestellen. Die Tickets waren nach wenigen Minuten vergriffen. Am kommenden Montag, 20. September 2021 werden unter https://backtoculture.de ab 20 Uhr 800 Tickets für das Bosse-Konzert am Montag, den 27. September 2021, 20 Uhr kostenlos vergeben. „Wir hoffen sehr, mit dem Projekt auch in einer Realsituation bestätigen zu können, dass gut trainierte Hunde mit ihrer hohen Leistungsfähigkeit in der Lage sind, coronapositive Menschen zu erkennen. Damit hätten wir eine sehr gute Ergänzung zu bisherigen Maßnahmen,“ äußerte sich Dr. Gerhard Greif, Präsident der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover. Björn Thümler, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, sagte: „Ich freue mich, dass die Machbarkeitsstudie jetzt an den Start geht. Es wird Zeit etwas mehr Normalität zu wagen. Dieses wird für Künstlerinnen und Künstler, Veranstalter und Teilnehmende an den vier Konzerten möglicherweise zu mehr Sicherheit und ein Schritt aus der Pandemie heraus bedeuten. Wer sich an der Studie beteiligt, genießt freien Eintritt.“ Professor Dr. Holger Volk, Klinik für Kleintiere der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, ist bereits neugierig auf das Ergebnis: „In unseren bisherigen Untersuchungen haben wir zeigen können, dass die Hunde Proben SARS-CoV-2 positiver Personen mit ihrem hervorragenden Geruchssinn mit einer sehr hohen Trefferquote aufspüren können. Jetzt sind wir gespannt, wie gut der Ansatz in einer Alltagssituation funktioniert.“
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