Anzeige „Stress im Bauch“ – woher kommt er und was hilft dagegen?6. Februar 2020 Die Ätiologie des Reizdarmsyndroms (RDS) ist bis heute im Detail nicht geklärt. Therapieziele sind die Linderung der vorherrschenden Symptomatik und damit die Verbesserung der Lebensqualität. Neben einer angepassten Ernährung und Stressvermeidung können ausgewählte Kombinationen aus Probiotika und Präbiotika (= Synbiotika; z.B. Darm-Care Biotic Reizdarm) sowie pflanzliche Wirkstoffe wie Curcumin entscheidend dazu beitragen, den Darm zu harmonisieren. Wie Patienten davon profitieren können, erläuterten Experten im Rahmen einer Pressekonferenz in Hamburg. Das RDS zählt zu den häufig in der ärztlichen Praxis hervorgebrachten Beschwerden. Die Symptomatik variiert individuell stark. Neben lokalen Symptomen (Bauchkrämpfe, Durchfall, Verstopfung, Blähungen) können auch systemische Beschwerden (Allergien, Kopfschmerzen, neurologische oder psychische Erscheinungen) auftreten. So unterschiedlich wie die Symptome sind auch die Ursachen. „Falsche“ Ernährung, Stress, Suchtmittel, Medikamente, genetische Faktoren, Umwelteinflüsse oder Unverträglichkeiten üben Einfluss auf die Darmbarriere aus und können Störungen der Durchlässigkeit der Darmwand (Leaky Gut) verursachen. „Die Darmbarriere ‚entscheidet‘, was für den Körper günstig ist und was nicht“, berichtete Prof. Dr. Martin Storr aus Starnberg. Sie besteht aus vier Schichten: der immunologischen Barriere aus Abwehrzellen, der mechanischen Barriere aus Darmschleimhautzellen, der physikalischen Barriere durch die schützende Schleimschicht und der mikrobiellen Barriere durch die Darmflora – auch Darmmikrobiota genannt. „Letztere bildet die vorderste Front des Schutzschildes und wird leider häufig unterschätzt“, so Prof. Dr. Storr. Individuell behandeln „Erst wenn mit hoher Sicherheit eine bekannte Erkrankung als Ursache der Beschwerden ausgeschlossen werden kann, darf von einem RDS gesprochen werden“, betonte Dr. Christof Pfundstein aus München. Aufgrund der Heterogenität der Erkrankung existiert keine „Standardtherapie“. Vorrangige Aufgabe des Arztes ist es gemeinsam mit dem Patienten die optimale Behandlungsstrategie zu entwickeln. Auf individuelle Triggerfaktoren (z.B. kohlenhydrat- und fettreiche Speisen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten) ist anamnestisch zu achten, diese sind auch im Behandlungskonzept in Form von Ernährungs- und Verhaltensvorgaben zu berücksichtigen. Im Allgemeinen profitieren RDS-Patienten auch von Maßnahmen zur Stressbewältigung. Zur Auswahl stehen Entspannungsübungen (autogenes Training, progressive Muskelentspannung, Yoga, Meditation etc.) in Verbindung mit Strategien zum Selbst-, Zeit- und Konfliktmanagement. Regelmäßige Bewegung und Ausdauertraining leisten ebenfalls wichtige Hilfe, um Verstopfungen oder Blähungen zu reduzieren und tragen zusätzlich dazu bei, eventuell vorhandene Depressionen oder Angstzustände abzubauen. „Mit Hilfe eines abgestuften, an den Patienten angepassten Behandlungsschemas können die meisten Beschwerden im Laufe der Zeit zumindest gelindert werden. Hier spielen auch pro- und präbiotische Präparate und pflanzliche Wirkstoffe wie beispielsweise Curcumin eine herausragende Rolle“, so Dr. Pfundstein. Probiotika – Bakterienstämme gezielt auswählen Laut Definition sind Probiotika lebende Mikroorganismen, die, wenn sie in ausreichenden Mengen verabreicht werden, einen gesundheitlichen Nutzen für den Wirtsorganismus bewirken. Aus dem Wissen um deren Wirksamkeit wurden Probiotika bereits im Jahre 2011 in die Leitlinien zur Behandlung des RDS mit aufgenommen [1]. Allerdings sind Probiotika keine „Allrounder“, jeder probiotische Stamm hat andere besondere Eigenschaften und Fähigkeiten. Voraussetzung für eine gesundheitsfördernde Wirkung ist, dass die verwendeten Bakterien in ausreichend großer Menge vorhanden sind, die Passage durch Magen und Dünndarm überstehen und sich gegen die im Dickdarm vorherrschenden Bakterien durchsetzen. Aus diesem Grund spielen die gezielte Auswahl der Bakterienstämme, deren Dosierung sowie der gleichzeitige Zusatz von speziellen Ballaststoffen eine entscheidende Rolle für deren Wirksamkeit bei der RDS-Behandlung. Beispielsweise enthält Darm-Care Biotic Reizdarm eine Kombination aus aktiven Milchsäurebakterien (Lactobacillus reuteri DSM 25175, Lactobacillus acidophilus DSM 24936) und Guarkern- Ballaststoffen, die den nützlichen Milchsäurekulturen als Nahrung dienen und für deren bessere Vermehrung sorgen. In einer aktuellen wissenschaftlichen Studie an einhundert RDS-Patienten konnte nachgewiesen werden, dass durch die Einnahme der Milchsäurekulturen über einen Zeitraum von 60 Tagen die Befindlichkeit hinsichtlich Blähungen, Bauchkrämpfen, Verstopfung, Bauchschmerzen und Blähbauch signifikant verbessert werden konnte [2]. Curcuma – beeindruckende Studienlage bei Darmproblemen Auch das Polyphenol Curcumin, das aus der aus Südasien stammenden Pflanze Curcuma (Curcuma longa) gewonnen wird, kann bei RDS-Patienten erfolgreich eingesetzt werden. In einer randomisierten Studie verbesserten sich bei 70 % der Probanden nach achtwöchiger Curcuma-Einnahme die Beschwerden deutlich [3]. Durch seinen lipophilen Charakter wirkt Curcumin vor allem im Darm. Mit Hilfe neuer Technologien kann die Resorptionsfähigkeit nun um ein Vielfaches erhöht werden. Eine optimierte Extrakt-Matrix zeigte im Vergleich zum nativen Curcumin eine um das 46-fach bessere Resorptionsrate. Die Curcuminoid-Konzentration im Blut blieb zudem über 12 Stunden konstant.[4] Die Präsenz des Curcumins im Blutkreislauf ermöglicht es dem Wirkstoff, seine positiven Effekte auch systemisch im ganzen Körper zu entfalten. Quellen: [1] S3-Leitlinie Reizdarmsyndrom, AWMF-Registriernummer: 021/016 [2] Mezzasalma V et al. (2016) BioMed Res Int; 4740907 [3] Bundy R et al. (2004) The Journal of alternative and complementary medicine; 10(6): 1015-1018 [4] Jäger R. et al., Comparative absorption of curcumin formulations, Nutrition Journal 2014, 13:11. Produktinformationen Darm-Care Biotic Reizdarm Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (bilanzierte Diät)Zum Diätmanagement bei Reizdarmsyndrom mit den typischen Symptomen Verstopfung, Bauchschmerzen, Bauchkrämpfe, Blähungen und Blähbauch Wichtige Hinweise: Nur unter ärztlicher Aufsicht verwenden. Nicht zur ausschließlichen Ernährung bestimmt. 14 Sachets, PZN 00224946, UVP 22,95 € 30 Sachets, PZN 00224952, UVP 39,95 € Über Salus Das bewährte Erfolgsrezept für Salus-Produkte basiert seit hundert Jahren auf der Kombination aus Natur, Innovation und Qualität. Die große Wertschätzung des Unternehmens für besonders hochwertige Naturarzneimittel belegen das wachsende Sortiment der hauseigenen Tonika und Elixiere sowie eine ständige Erweiterung des Salus-Teesortiments mit immer neuen Kreationen in Bio-Qualität. Als einer von wenigen Naturarzneimittel-Herstellern in Europa deckt Salus den Großteil des Herstellungsprozesses selbst ab. Dabei unterzieht sich Salus den höchsten pharmazeutischen Arzneimittel-Qualitätsstandards und den Bio-Qualitätsstandards für Lebensmittel. Die Rohstoffe werden größtenteils aus kontrolliert ökologischem Anbau bezogen. Auf Konservierungsstoffe, künstliche oder naturidentische Aromen wird gänzlich verzichtet. Die Salus-Unternehmensgruppe erzielt mit mehr als 400 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 100 Millionen Euro. Salus-Produkte werden in mehr als 65 Länder auf der ganzen Welt exportiert. Erfahren Sie mehr: www.salus.de Pressekontakt SALUS Haus GmbH & Co.Ammersee Communication GmbHKatharina SchildhauerBenedikta SpringerBahnhofstraße 24August-Exter-Str. 483052 Bruckmühl81245 MünchenTel. +49 (0)80 62/901-169Tel. +49 (0)89 7167 231 10[email protected][email protected]
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