Studie: CED-Patienten in den USA essen mehr Fast-Food als Gesunde12. Mai 2020 Foto: © Elena/Adobe Stock Bei vielen Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen in den USA stehen Lebensmittel wie Pommes Frites, Käse, Kekse, Limonade sowie Sport- und Energiegetränke auf dem Speiseplan. Das geht aus einer neuen Studie von Forschern des Institute for Biomedical Sciences an der Georgia State University hervor. Die Wissenschaftler hatten den National Health Interview Survey 2015 analysiert, um herauszufinden, was Patienten mit chronisch-entzündlicher Darmerkrankung (CED) in den USA essen und wie häufig. Die Befragung umfasste 26 Lebensmittel. Die nun veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass Fast-Food offenbar mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen in Zusammenhang steht. mit entzündlichen Darmerkrankungen assoziiert sind. In den USA sind drei Millionen Erwachsene von einer CED betroffen. Diese Studie ergab, dass Pommes Frites von einer größeren Anzahl von Personen mit CED als von Menschen ohne die Erkrankung gegessen wurden. Außerdem verzehrten CED-Patienten mehr Käse und Kekse und tranken weniger 100-prozentigen Fruchtsaft als Menschen ohne CED.Der Verzehr von Pommes Frites sowie von Sport- und Energiegetränken und der häufige Konsum von Limonaden waren signifikant mit einer gestellten CED-Diagnose assoziiert. Der Verzehr von Milch oder Popcorn war weniger wahrscheinlich mit dieser Diagnose verbunden. „Wir haben zwar festgestellt, dass Lebensmittel, die man gemeinhin als Junk-Food bezeichnet, positiv mit entzündlichen Darmerkrankungen assoziiert sind, doch wir haben beobachtet, dass die Essgewohnheiten von Menschen mit und ohne diese Erkrankung sehr ähnlich sind“, unterstreicht Dr. Moon Han, Erstautorin der Studie. „Es ist jedoch unklar, ob die Umfrageergebnisse eine mögliche Veränderung der Essgewohnheiten von Menschen mit CED lange vor Durchführung der Umfrage widerspiegeln.“ Um wirklich zu verstehen, welche Rolle die Essgewohnheiten für das Risiko für und die Prävalenz von CED spielen, sei es wichtig, auch andere Faktoren als die konsumierten Lebensmittel selbst zu berücksichtigen, so die Forscher. Sie denken dabei an Umweltfaktoren (wie Einkaufsmöglichkeiten in der Umgebung, Stichwort „Food Desert“), die Art der Lebensmittelverarbeitung und potenziell bioaktive Lebensmittelbestandteile, die sich inflammatorisch auswirken und die Anfälligkeit für CED erhöhten könnten.
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