Suizidpräventionsangebot [U25] Nürnberg geht in die Verlängerung15. Mai 2025 Verzweifelte Jugendliche finden beim Präventions projekt [U25] niederschwellig Hilfe. (Foto: © Светлана Мищенко – stock.adobe.com) Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach möchte die psychische Gesundheit von Jugendlichen weiter stärken und verlängert die finanzielle Förderung des Suizidpräventionsangebots [U25] in Nürnberg bis 2027. Das Beratungsangebot gibt es bundesweit an mehreren Standorten, es kooperiert mit Schulen und Ausbildungsstellen. In Bayern ist die Beratungsstelle beim Nürnberger Caritasverband angesiedelt und wird hauptsächlich aus Landesmitteln finanziert. Jüngere Menschen in psychischen Krisen und mit Suizidgedanken können sich vertraulich und anonym per Mail an die Beratungsstelle wenden. Die Beratung erfolgt durch gleichaltrige Ehrenamtliche, die von professionellen, hauptamtlichen Mitarbeitern ausgebildet und fachlich begleitet werden. Anlässlich der Übergabe einer Fördertafel erklärte Caritasdirektor Michael Schwarz: „Die Fortführung der Projektförderung macht deutlich, dass in Zeiten zunehmender Vereinsamung und Sprachlosigkeit Krisenbegleiter wie die ehrenamtlichen Peers von [U25] Nürnberg wichtiger sind denn je. Ihr Gesprächsangebot auf Augenhöhe kann nachweislich Leben retten. Und das ist jeden einzelnen Euro wert.“ Die Ministerin ergänzte: „Jugendliche haben oft Hemmungen, klassische Beratungsangebote in Anspruch zu nehmen. Scham und Rückzug sind aber die schlechtesten Berater in einer psychischen Krise. Deshalb bin ich den jungen Menschen, die sich ehrenamtlich im Projekt [U25] Nürnberg engagieren, sehr dankbar: Sie bieten Gleichaltrigen in Krisensituationen eine Anlaufstelle, um sich anonym über deren Probleme auszutauschen. Sie helfen verzweifelten jungen Menschen dabei, wieder Mut zum Leben zu haben, zeigen Auswege aus der Krise auf und leisten so einen ganz wertvollen Beitrag für ihre Mitmenschen.“ Das bayerische Gesundheitsministerium fördert das Projekt seit 2016 und verlängert die finanzielle Unterstützung bis 2027 mit einem Betrag von mehr als 170.000 Euro.
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