Tag der Organspende findet online statt4. Juni 2020 Foto: © Jasmin777, Pixabay Die Heftigkeit, mit der ein Virus namens SARS-CoV-2 aktuell gerade die Welt verändert, macht auch vor dem diesjährigen Tag der Organspende nicht halt. Erstmals in seiner 37-jährigen Geschichte wird es am ersten Samstag im Juni keine zentrale Veranstaltung vor Ort geben. Anstatt in Halle (Saale) finden die Begegnungen mit Menschen, deren Schicksale eng mit der Organspende verbunden sind, nun ausschließlich online statt. Virtuelle Events und Aktionen auf der neuen Homepage sowie den sozialen Netzwerken von Facebook, Instagram und YouTube werden den Tag der Organspende am 6. Juni begleiten. Der Tag der Organspende ist traditionell ein Tag des Dankes gegenüber allen Organspendern und ihren Angehörigen, ein Tag der Aufklärung und des Anstoßes für jeden Einzelnen, sich mit der Organspende auseinanderzusetzen. Zu den üblichen Programmpunkten der Veranstaltung zählen ein ökumenischer Dankgottesdienst, Themenzelte mit erlebnisreichen Aktionen sowie ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit viel Musik und informativen Gesprächen mit Betroffenen und Experten. Dabei stehen die bewegenden Schicksale der Menschen im Blickpunkt, die Organe gespendet haben oder denen als Organempfänger ein neues Leben geschenkt wurde. Daher ist der Tag der Organspende in jedem Jahr so wichtig – und auch wenn er diesmal ganz anders sein wird, bleiben die Botschaften und Anliegen bestehen. Denn auch in Zeiten der COVID-19-Pandemie gibt es weiterhin Patienten, die dringend auf eine lebensrettende Organspende angewiesen sind. Ihr Leben gilt es zu retten. Richtig. Wichtig. Lebenswichtig. RICHTIG: Eine Organspende ist ein großartiges Geschenk – eine Chance auf ein neues Leben. Dafür möchten die Organempfänger DANKE sagen: Den Menschen, die mit einer Organspende geholfen haben. Den Menschen, die sich zu Lebzeiten für eine Organspende entschieden haben. Und allen Menschen, die sich Gedanken machen über das Thema Organspende. WICHTIG: Jeder von uns sollte eine informierte und selbstbestimmte Entscheidung treffen und sie auch dokumentieren, zum Beispiel in einem Organspendeausweis und einer Patientenverfügung. Das ist wichtig, um Leben retten zu können und seinen Angehörigen im Fall des Falles die Bürde der Entscheidung abzunehmen. LEBENSWICHTIG: Noch immer stehen viele tausend Menschen auf den Wartelisten für ein Spenderorgan. Die meisten von ihnen warten bereits seit Jahren – und zu viele warten vergeblich. Noch immer sterben täglich Patienten, denen mit einer Transplantation hätte geholfen werden können.
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