Therapien für Hautkrebs verbessern12. Januar 2022 Prof. Dr. Dr. Alpaslan Tasdogan. Foto UDE Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat Prof. Dr. Dr. Alpaslan Tasdogan von der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) in ihr renommiertes Emmy Noether-Programm aufgenommen. Damit fördert sie auch sein neues Krebsforschungsprojekt mit 1,9 Millionen Euro für die kommenden sechs Jahre. Tasdogan und sein Team suchen nach neuen Therapien, mit denen die Ausbreitung des Schwarzen Hautkrebses (Malignes Melanom) besser verhindert werden kann. Ihren Fokus richtet Tasdogans Forschungsgruppe auf den Tumoren-Stoffwechsel, das sogenannte Metabolom. Es geht um die Frage, wie normale Zellen bösartig werden und wo das Metabolom unter Umständen angreifbar ist. „Mit dem neuen Projekt möchten wir die Metastasierung, also die Art der Ausbreitung dieser besonders gefährlichen Krebsart, besser verstehen lernen“, sagt Prof. Tasdogan. „Wenn wir bei den chemischen Prozessen in den Krebszellen neue Schwachstellen finden, könnten wir möglicherweise Betroffenen in Zukunft effizienter helfen.“ Der 37-Jährige plant zudem, die entwickelten Methoden bei anderen Krebsformen anzuwenden.Alpaslan Tasdogan ist Onkologe sowie Immunologe und lehrt und forscht seit Oktober 2021 an der UDE sowie am Universitätsklinikum Essen (UK Essen). Der Professor für Tumormetabolismus gilt als herausragendes Wissenschaftstalent. Seine Arbeit wurde bereits mehrfach ausgezeichnet und gefördert, u.a. über das NRW-Rückkehrprogramm. Die DFG hebt in ihrer Begründung neben Tasdogans fachlicher Expertise auch den Essener Standort hervor. Forschende aus verschiedenen Instituten und Kliniken arbeiten auf dem Campus des UK Essen Hand in Hand. Außerdem werden hier verstärkt „Clinician Scientists“ ausgebildet und sind dann, wie Prof. Tasdogan, Forscher und Klinikarzt zugleich. Dadurch reicht die Forschung vom Labor bis zum Krankenhausbett. Sie bleibt damit nicht bloße Theorie, sondern mündet in erfolgreiche Behandlungsmethoden. Wissenschaftliche Ansprechpartner: Prof. Dr. Dr. Alpaslan Tasdogan, Institut für Tumormetabolismus, Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie am UK Essen, Tel. 0201/723-85356, [email protected] Weitere Informationen: https://www.uni-due.de/2021-10-11-toedliche-metastasen-alpaslan-tasdoganhttps://www.uni-due.de/2021-11-10-essener-krebsforschung-mit-foederung-aus-nrw-r…
Mehr erfahren zu: "Herpes: Hautzellen reagieren unterschiedlich auf die Infektion" Herpes: Hautzellen reagieren unterschiedlich auf die Infektion HSV-1 infiziert nicht alle Hautzelltypen gleichermaßen. Eine Studie an Hautorganoiden zeigt, wie sich das Virus ausbreitet und welche Gene und Entzündungssignale die Zellen dabei aktivieren.
Mehr erfahren zu: "Machtmissbrauch im Krankenhaus: Leitbild als Ausgangspunkt für Kulturwandel" Machtmissbrauch im Krankenhaus: Leitbild als Ausgangspunkt für Kulturwandel Acht Verbände setzen ein Zeichen gegen Machtmissbrauch im Krankenhaus: Ein gemeinsames Leitbild für Respekt, Sicherheit und Gleichbehandlung soll Ausgangspunkt eines nachhaltigen Kulturwandels sein.
Mehr erfahren zu: "Hautkrebsdiagnostik: KI-Score als zusätzliche Entscheidungshilfe" Hautkrebsdiagnostik: KI-Score als zusätzliche Entscheidungshilfe Ein KI-Score könnte zusätzliche Informationen zur Beurteilung von Hautläsionen liefern. Eine Studie mit 178 Patienten untersuchte die Leistung von DEXI und identifizierte einen möglichen Schwellenwert für klinische Entscheidungen.