Torsten Doenst wird Präsident der DGTHG19. Februar 2025 Torsten Doenst, Direktor der Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie am Universitätsklinikum Jena, ist neuer Präsident der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie. (Foto: UKJ) Prof. Torsten Doenst, Direktor der Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie am Universitätsklinikum Jena (UKJ), ist seit dem vergangenen Wochenende der neue Präsident der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG). Im Rahmen der Jahrestagung wählten ihn die Mitglieder der Fachgesellschaft für zwei Jahre in das Amt. Zuvor wirkte der Experte für Herz- und Thoraxchirurgie bereits als Vizepräsident der DGTHG. „Die Präsidentschaft ist eine große Ehre, gleichzeitig auch eine große Aufgabe, die mir aber mein starkes und hochmotiviertes Team in Jena erleichtert“, erklärt Doenst. Seit 14 Jahren leitet Doenst die Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie am UKJ und setzt hier Schwerpunkte. „Mittels moderner minimalinvasiver Verfahren können wir Herzklappen schonend operieren. Viele Operationen führen wir mittlerweile ohne die gefürchtete Eröffnung des Brustbeins durch und erzielen sehr gute Langzeitergebnisse. Außerdem haben wir ein neues mechanistisches Konzept für die Wirkungsweisen der chronischen koronaren Herzerkrankung entwickelt.“ Nicht nur als neuer Präsident der DGTHG, sondern auch als Sprecher der herzchirurgischen Universitätsprofessoren, liegen ihm interdisziplinäre Zusammenarbeit, Nachwuchsförderung und wissenschaftliche Qualifikation am Herzen. „Herzchirurgie ist mehr als nur Operieren, es ist sozusagen Denken mit der Hand. Unser Fach wird anspruchsvoller und exklusiver. Daher steigen die Herausforderungen an die einzelnen Ärztinnen und Ärzte. Wir arbeiten bereits interdisziplinär zusammen und können das weiter stärken“, betont Doenst.
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