UKSH: Julia Heider ist neue Direktorin der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie2. Juli 2026 Foto: Julia Heider leitet die Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des UKSH am Campus Lübeck. Foto: Markus Schmuck Prof. Julia Heider ist seit dem 1. Juli 2026 Direktorin der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) am Campus Lübeck. Heider übernimmt die Leitung von Dr. Lena Cohrs, die die Klinik nach dem Ausscheiden von Prof. Peter Sieg kommissarisch geführt hat. Die neue Direktorin der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des UKSH studierte Zahn- und Humanmedizin an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und wurde in beiden Fächern promoviert. Heider ist Fachzahnärztin für Oralchirurgie, Fachärztin für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, führt die Zusatzbezeichnung Plastische Operationen. Seit 2009 war sie an der Universitätsmedizin Mainz tätig, zuletzt als Oberärztin. Dort leitete sie die Sektionen „Lippen-, Kiefer-Gaumenspalten und kraniofaziale Anomalien“ sowie „Orthognathe Chirurgie“ und war stellvertretende Sprecherin des Zentrums für Seltene Erkrankungen. Prof. Julia Heider: Versorgung weiter entwickeln und interdisziplinäre Zusammenarbeit am UKSH stärken Heiders klinische Schwerpunkte umfassen das gesamte Spektrum des Fachgebietes inklusive der onkologischen und rekonstruktiven Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie Traumatologie. Wissenschaftlich beschäftigt sie sich mit Mundschleimhauterkrankungen, oraler Mikrobiologie und dem Einfluss von Infektionen auf die Tumorentstehung. Darüber hinaus engagiert sie sich für die Ausbildung des klinischen und wissenschaftlichen Nachwuchses.Heider möchte nach Darstellung des UKSH die mund-, kiefer- und gesichtschirurgische Versorgung am Campus Lübeck auf höchstem Niveau weiterentwickeln und die interdisziplinäre Zusammenarbeit stärken. Ein besonderes Anliegen seien ihr innovative Behandlungsmethoden, die digitale Operationsplanung, die Förderung des chirurgischen Nachwuchses sowie eine patientenorientierte Versorgung mit individualisierten Therapiekonzepten, so das UKSH.
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