UKSH: Nephrologe mit Forschungspreis ausgezeichnet7. Oktober 2025 V. l.: Prof. Bernd Krüger, Deutsche Nierenstiftung, Dr. Edgar Steiger, Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung, Dr. Friedrich von Samson-Himmelstjerna, Klinik für Innere Medizin IV mit den Schwerpunkten Nieren- und Hochdruckkrankheiten, PD Dr. Georg Schlieper, Deutsche Gesellschaft für Nephrologie), PD Dr. Kevin Schulte, Klinik für Innere Medizin IV, bei der Preisverleihung. Foto: Deutsche Gesellschaft für Nephrologie Dr. Friedrich von Samson-Himmelstjerna vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, ist mit dem Forschungspreis der Deutschen Nierenstiftung ausgezeichnet worden. Er erhielt den Preis zusammen mit Dr. Edgar Steiger vom Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie. Geehrt wurden die Ärzte für ihre Forschungsarbeit zur Versorgung von Patienten mit chronischer Nierenerkrankung. Ihre Analyse hatte verdeutlicht, dass viele Betroffene im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit unzureichend versorgt werden – gemessen an den internationalen Leitlinien dieses Fachbereichs – und bestimmte Patientengruppen häufig ohne fachärztliche Behandlung bleiben. Hintergrund zur Lancet-Studie Mit dem Forschungspreis der Deutschen Nierenstiftung werden Forschende ausgezeichnet, die mit ihrer Arbeit zur Verbesserung der Versorgung nierenerkrankter Patienten beitragen. Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie würdigt die Stiftung wissenschaftliche Leistungen im Bereich der nephrologischen Versorgungsforschung. Die Auszeichnung ist mit 5000 Euro dotiert. Die Studie von Dr. von Samson-Himmelstjerna und Dr. Steiger ist im Oktober 2024 unter dem Titel „Referral, monitoring, and factors associated with non-referral of chronic kidney disease in Germany: a nationwide, retrospective cohort study“ im „Journal The Lancet Regional Health – Europe“ erschienen.
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