Universitätsklinikum Köln: Neue Leitung der Klinik und Poliklinik für Geburtsmedizin17. Februar 2025 Foto: © Louis-Photo/stock.adobe.com Die Klinik und Poliklinik für Geburtsmedizin am Universitätsklinikum sowie die Medizinische Fakultät haben seit dem 15. Februar eine neue Leitung: Univ.-Prof. Tanja Groten. Univ.-Prof. Tanja Groten wechselt von der Universitätsklinik Jena nach Köln, wo sie als Stellvertretende Klinikdirektorin und Professorin für Geburtsmedizin und maternale Gesundheit tätig war. In Jena leitete sie das Kompetenzzentrum für Diabetes und Schwangerschaft und prägte die Betreuung von Schwangeren mit Diabetes maßgeblich. Sie ist seit 2019 anerkannte Diabetologin (DDG) und hat sich darüber hinaus mit ihrer Arbeit zu einem zentralen Thema der modernen Geburtshilfe – den kardiovaskulären Wechselwirkungen in der Schwangerschaft, insbesondere bei Präeklampsie – einen Namen gemacht, heißt es in der Pressemitteilunge des Universitätsklinikums Köln. Ein Höhepunkt ihrer wissenschaftlichen Arbeit ist die Leitung der PETN-Studie (2017–2022), einer wegweisenden multizentrischen Untersuchung zur Prävention und Therapie von Schwangerschaftskomplikationen. Nach ihrem Studium der Medizin an der RWTH Aachen und einem Forschungsaufenthalt in den USA hat Groten ihre Karriere mit einem besonderen Fokus auf wissenschaftliche Innovation und klinische Spitzenmedizin gestaltet. Stationen wie die Leitung der Arbeitsgruppe „Endothel im Plazentalabor“ oder ihre Habilitation zu plazentaassoziierten Schwangerschaftskomplikationen spiegeln ihre Forschungsleidenschaft wider, so das Universitätsklinikum Köln. 2015 erhielt sie den Credé-Preis der Gesellschaft für Perinatale Medizin für wissenschaftliche Leistungen im Bereich der Perinatalmedizin. Versorgung und Forschung vorantreiben In Köln möchte sie nicht nur die Versorgung von Schwangeren weiter verbessern, sondern auch die Forschung vorantreiben und innovative Ansätze entwickeln. Einen weiteren Versorgungsschwerpunkt sollen Frauen mit gesundheitlichen Besonderheiten bilden – sie gut durch die Schwangerschaft zu begleiten, aber auch in der Nachsorge für sie da zu sein. Auch Frauen, die wegen eines unerfüllten Kinderwunsches behandelt werden, bringen oft schon gesundheitliche Probleme mit, die sich in der Schwangerschaft fortsetzen, erklärt Groten. Neben der Medizin findet Groten auch in anderen Disziplinen Inspiration. Sie studierte Philosophie und Germanistik. Sie ist verheiratet und Mutter von zwei erwachsenen Töchtern.
Mehr erfahren zu: "Injizierbares Semaglutid könnte die Fruchtbarkeit bei Frauen mit PMOS verbessern" Injizierbares Semaglutid könnte die Fruchtbarkeit bei Frauen mit PMOS verbessern Ein in der Fachzeitschrift „Fertility and Sterility“ veröffentlichter Bericht hebt potenzielle Vorteile von Semaglutid für die Fruchtbarkeit – zusätzlich zur Gewichtsabnahme – bei Frauen mit polyendokrinem metabolischem Ovarialsyndrom (PMOS) hervor.
Mehr erfahren zu: "Einigungsdruck bei Gesundheits-Sparpaket – und viel Skepsis" Einigungsdruck bei Gesundheits-Sparpaket – und viel Skepsis Immer höhere Milliardenkosten für die Gesundheitsversorgung sollen unter Kontrolle kommen. Für ein Spargesetz wird es jetzt ernst. Populär sind die geplanten Einschnitte nicht – bis auf Ausnahmen.
Mehr erfahren zu: "Neue Einzelzell-Technologie erfasst RNA und Proteine gleichzeitig" Neue Einzelzell-Technologie erfasst RNA und Proteine gleichzeitig US-Forschende haben mit CIPHER-seq eine neuartige Einzelzell-Technologie entwickelt, die RNA und Proteine in einzelnen Immunzellen gleichzeitig erfasst. Dazu zählen nicht nur Oberflächenproteine, sondern erstmals auch intrazelluläre Proteine und Zytokine.