Urologen starten Uro-TV25. September 2018 Bei DGU und BvDU sitzen Sie in der ersten Reihe. Foto: Antonioguillem Deutschlands Urologen setzen auf audiovisuelle Information im Netz: Mit “Uro-TV” wollen sie sowohl Patienten und interessierte Laien als auch Ärzte und Fachpersonal im Bewegtbild-Format mit relevanten Informationen aus ihrem Fachgebiet versorgen. Das neue Online-Tool wird von der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) und dem Berufsverband der Deutschen Urologen (BvDU) betrieben und ist ab sofort über deren gemeinsame Internet-Plattform www.urologenportal.de zu erreichen. „Mit den Vorzügen der neuen audiovisuellen Medien sowie ihrer unmittelbaren Verfügbarkeit rund um die Uhr im Netz kommen wir veränderten Ansprüchen der Informationsübermittlung entgegen“, sagt Dr. Andreas W. Schneider, Urologe in Winsen (Luhe) und Belegarzt am Krankenhaus Buchholz. Er hat sich in seiner Funktion als Mitglied der Kommission Öffentlichkeitsarbeit von DGU und BvDU, zusammen mit PD Dr. David Lazica, Chefarzt der Urologie am Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg (Wümme), seit Jahren für das Projekt stark gemacht und Uro-TV maßgeblich initiiert. Seriöse Aufklärung Das mediale Angebot von Uro-TV ist kostenlos und werbefrei. Die inhaltlichen Schwerpunkte sieht Schneider in Anlehnung an die Arbeit der Patienten-Akademie von DGU und BvDU besonders in der seriösen Aufklärung von Besuchern über urologische Krankheitsbilder sowie über Untersuchungsmethoden und Behandlungsmöglichkeiten – zum Beispiel beim Prostatakrebs. Ebenso werden Prävention und Kampagnen etwa zur Früherkennung von Hodenkrebs in bewegten Bildern und Experten-Interviews thematisiert. Auch der Humor kommt bei Uro-TV nicht zu kurz, wenn es beispielsweise um die Anleitung zur Selbstuntersuchung der Hoden geht. Ausbildungsvideos für den urologischen Nachwuchs Uro-TV will den Besuchern darüber hinaus auch die Berufspolitik der Fachgruppe näherbringen: ganz aktuell mit einem Video zur Einführung der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung in der Urologie. Berichtet wird ebenfalls über Kongresse und die Geschichte der Urologie. Gleichermaßen abgedeckt ist der Komplex Fort- und Weiterbildung: So wird unter der Rubrik GeSRU (German Society of Residents in Urology) eine wachsende Zahl an Lehrfilmen der Vereinigung von Assistenzärztinnen und Assistenzärzten in Weiterbildung zum Facharzt für Urologie in Deutschland angeboten. „Qualitativ hochwertige Ausbildungsvideos sollen dem Nachwuchs das urologische Handwerk näherbringen und besonders die operative Technik angehender Urologen ergänzen“, so Schneider. Die Redaktion des neuen Bausteins im Urologenportal wird gemeinsamen von BvDU und DGU bestritten. Die Verbände sehen das neue Angebot als „lebendiges Portal für bewegte Bilder“, das den veränderten Bedürfnissen der Rezipienten entsprechen und sich als dynamische Plattform mit kontinuierlich wachsendem Content bei Laien und Fachbesuchern zu einer festen Größe für audiovisuelle Informationen rund um die Urologie etablieren soll. (DGU/BvDU/ms)
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