Uwe Janssens übernimmt medizinische Geschäftsführung der DIVI28. Mai 2026 Uwe Janssens ist neuer medizinischer Geschäftsführer der DIVI. (Foto: Mike Auerbach) Prof. Uwe Janssens ist neuer medizinischer Geschäftsführer der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). An seine Stelle als Generalsekretär tritt Prof. Alexander Zarbock. Der neue medizinische Geschäftsführer Janssens ist Direktor der Klinik für Innere Medizin und Internistische Intensivmedizin des St.-Antonius-Hospitals Eschweiler. Er folgt auf Prof. Andreas Markewitz, der die medizinische Geschäftsführung der DIVI seit 2017 innehatte. Janssens Nachfolge als Generalsekretär übernimmt Zarbock, Direktor der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie am Universitätsklinikum Münster. Mit Janssens übernehme ein bekannter Player und ausgewiesener Experte der Intensiv- und Notfallmedizin die medizinische Geschäftsführung, erklärt die DIVI in einer Mitteilung zur Neubesetzung. Der zu Anfang der Corona-Pandemie amtierende DIVI-Präsident bringe umfassende Erfahrung aus Klinik, Wissenschaft und Gesundheitspolitik mit ins Amt. Mit dem Wechsel an der Spitze des Generalsekretariats setzt die DIVI eigenen Angaben zufolge „auf Kontinuität und zugleich neue Akzente in der Weiterentwicklung der interdisziplinären Intensiv- und Notfallmedizin in Deutschland“. Zwischen Reformdruck und Zukunftssorgen „Die Intensiv- und Notfallmedizin steht vor großen Herausforderungen, die von der Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen Versorgung über die Gewinnung des Nachwuchses bis hin zu einer besseren Vernetzung der beteiligten Disziplinen reichen“, erklärt Janssens. Vor dem Hintergrund tiefgreifender, zweifellos notwendiger Reformen im Gesundheitswesen, deren konkrete Ausgestaltung mit den aktuell diskutierten Gesetzesvorhaben jedoch noch unklar sei, blickten viele Intensiv- und Notfallmediziner in eine ungewisse Zukunft. „Ich freue mich deshalb darauf, die DIVI in dieser sensiblen Phase gemeinsam mit vielen engagierten Kolleginnen und Kollegen weiterentwickeln zu können“, so Janssens weiter. In seiner neuen Funktion wolle er die Stimme der Intensiv- und Notfallmediziner in Politik und Gesundheitswesen noch stärker zur Geltung bringen. Seinem Vorgänger Markewitz dankt er für sein langjähriges Engagement und seine Verdienste um das Fach. „Gerade die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie wichtig eine starke wissenschaftliche und klinische Vernetzung ist“, betont auch Zarbock. Diese Zusammenarbeit weiter zu fördern und neue Impulse für die Intensiv- und Notfallmedizin zu setzen, sei ihm ein großes Anliegen. „Schließlich steht die DIVI für fachübergreifenden Austausch und gemeinsames Handeln in einer Zeit großer Veränderungen im Gesundheitswesen“, so der neue Generalsekretär weiter. (ah/BIERMANN)
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