VDBD AKADEMIE veröffentlicht neues Fortbildungsprogramm für Diabetesfachkräfte14. Dezember 2018 Foto: © Syda Productions, Fotolia.com Etwa 6,5 Millionen Menschen in Deutschland sind von Diabetes mellitus betroffen und benötigen im Umgang mit ihrer Erkrankung eine Begleitung durch Diabetesberaterinnen und Diabetesassistentinnen. Um den Patienten in jeder Lebensphase die bestmöglichste Beratung und Schulung zukommen zu lassen, setzt die VDBD AKADEMIE auf Qualität in der Fortbildung von Diabetesberaterinnen, Diabetesassistentinnen und anderen Gesundheitsfachkräften im Bereich Diabetes und assoziierter Erkrankungen. Im nächsten Jahr bietet die VDBD AKADEMIE deshalb wieder eine große Auswahl an Fortbildungen an. Die Themenpalette reicht von Diabetestechnologien über Besonderheiten in der Versorgung von verschiedenen Altersgruppen bis hin zur Schulung von Angehörigen. Ab dem 14. Dezember 2018 können Interessierte das neue Seminarprogramm auf der Homepage der VDBD AKADEMIE einsehen und Seminare direkt online buchen. Diabetesberaterinnen und Diabetesassistentinnen haben in ihrem Arbeitsalltag mit verschiedenen Krankheitsbildern zu tun. So betreuen sie Menschen mit Diabetes Typ 1, die kaum oder kein körpereigenes Insulin mehr produzieren können, aber auch Menschen mit Diabetes Typ 2, bei denen die Bauchspeicheldrüse zwar noch Insulin produziert, aber die Körperzellen immer weniger darauf reagieren. Hinzu kommen weitere spezifische Subtypen mitsamt den diabetesassoziierten Erkrankungen wie beispielsweise Nervenschäden oder Nierenleiden. „Das neue Fortbildungsprogramm der VDBD AKADEMIE bietet eine Vielzahl an fachlichen Vorträgen, die allesamt den aktuellen Stand der Wissenschaft widerspiegeln“, so Dr. Gottlobe Fabisch, Geschäftsführerin und Leiterin der VDBD AKADEMIE. „Das Fortbildungsprogramm umfasst fast zwanzig verschiedene Themen, teilweise mit mehreren Terminen an zentralen Standorten im gesamten Bundesgebiet.“ Neben bewährten Seminaren zu Diabetestechnologien (z.B. Insulinpumpen, CGM und Diabetes Apps) wird es 2019 auch eine Reihe neuer Themen geben, zum Beispiel ein Seminar zur Stigmatisierung bei Adipositas. Starkes Übergewicht ist einer der Risikofaktoren für die Erkrankung mit Typ-2-Diabetes. „Im Alltag, aber auch in Kliniken und Praxen, haben stark übergewichtige Menschen häufig mit Vorurteilen und Diskriminierung zu kämpfen“, sagt Fabisch. „Im Fokus des Seminars steht deshalb die Bedeutung einer vorurteilfreien Behandlung von adipösen Menschen. Die Teilnehmer entwickeln ein Verständnis für die Ursachen, Entstehung und (psychischen) Folgen insbesondere von Stigmatisierung und Diskriminierung bei Adipositas und erwerben konkrete Handlungsfähigkeiten in der Beratung von Menschen mit Adipositas.“ Neben diesen aktuellen Fortbildungsthemen bietet die VDBD AKADEMIE 2019 auch ein Trainer-Seminar zu „DiaLife – zusammen leben mit Diabetes“, das sich intensiv mit dem Curriculum des Schulungsprogramms für Angehörige von Menschen mit Diabetes auseinandersetzt. „Die Angehörigen nehmen eine wichtige Rolle in der Therapie der Diabetespatienten ein: Die Unterstützung von Familie und Freunden ist für die Betroffenen sehr hilfreich. Außerdem tragen auch die Angehörigen die physische, finanzielle und emotionale Belastung durch die Erkrankung“, so Lars Hecht, Gesundheitswissenschaftler und wissenschaftlicher Leiter der VDBD AKADEMIE. Vor diesem Hintergrund hat der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD) das erste Schulungsprogramm für Angehörige entwickelt. „Diabetesberaterinnen und Diabetesassistentinnen haben in diesem Seminar die Möglichkeit, einen Trainerschein zu erwerben, um die Schulung von Angehörigen durchzuführen“, ergänzt Hecht. Das Seminarprogramm 2019 kann ab dem 14. Dezember 2018 auf der Homepage der VDBD AKADEMIE abgerufen und gebucht werden.
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