VDBD: Kommentar zum „6-Punkte-Plan für eine Präventionswende in Deutschland“6. Februar 2025 Foto: © WindyNight/stock.adobe.com Der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e. V. (VDBD) kommentiert den „6-Punkte-Plan für eine Präventionswende in Deutschland“ der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) vom 05. Februar. Dr. Gottlobe Fabisch, Geschäftsführerin des Verbands der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e. V. (VDBD), sagt zur Veröffentlichung der DANK vom 05. Februar: „Wir brauchen die von DANK geforderte umfassende Präventionswende, um nichtübertragbare Krankheiten wie Diabetes mellitus Typ 2 effektiv zu bekämpfen.“ Der VDBD begrüße daher als Mitglied des DANK alle Maßnahmen, die darauf abzielen, die Gesundheit der Bevölkerung zu stärken und Krankheiten vorzubeugen. Weiter sagt Fabisch: „Prävention ist ein zentrales Element für mehr Gesundheitsgerechtigkeit – sie darf nicht vom individuellen Wissen oder finanziellen Möglichkeiten abhängen. Hier spielt die Diabetesberatung eine entscheidende Rolle. Denn sie hilft Menschen mit Diabetes dabei, ihre Erkrankung erfolgreich zu managen, ihren Lebensstil anzupassen und Folgeerkrankungen zu vermeiden.“ Langfristig entlasten Dazu erklärt sie: „Eine nachhaltige Finanzierung von Diabetesberatern und Diabetesassistenten stationär und ambulant ist unerlässlich, um sicherzustellen, dass Diabetesberatung flächendeckend und für alle Betroffenen zugänglich bleibt und damit zur allgemeinen Gesundheitsgerechtigkeit beiträgt.“ Gerade in Zeiten zunehmender Belastung des Gesundheitssystems durch Kostensteigerung und Fachkräftemangel müsse man alles daransetzen, Erkrankungen frühzeitig zu verhindern oder ihre negativen Folgen zu minimieren. Eine gut aufgestellte Diabetesberatung trage dazu bei, langfristig Kosten zu sparen, Fachkräfte zu entlasten und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern, so Fabisch. Der VDBD appelliere daher an die künftige Bundesregierung, die Vorschläge von DANK zu prüfen und in konkrete Maßnahmen umzusetzen. „Zudem muss die Diabetesberatung als zentraler Bestandteil einer erfolgreichen Präventionsstrategie gesichert und nachhaltig im stationären und ambulanten Setting finanziert werden – zum Wohle der Betroffenen und zur Entlastung des gesamten Gesundheitssystems“, betont Fabisch abschließend.
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