Vertrag „NephroPlus“ startet23. Mai 2019 Foto: © Gerhard Seybert, Adobe Stock Ab sofort können Hausärzte und Nephrologen in den Pilotregionen Nordrhein, Westfalen-Lippe und Hessen am „NephroPlus“-Vertrag der GWQ ServicePlus AG, der bcs best care solutions GmbH und der DIALAID GmbH zur Früherkennung und besonderen Versorgung nephrologisch erkrankter Patienten teilnehmen. Mit „NephroPlus“ ist eine frühzeitige Diagnosestellung und die Interventionsmöglichkeit nach dem Auftreten erster Symptome der Niereninsuffizienz möglich. Bei bereits bestehender Niereninsuffizienz steht die Verbesserung der Lebensqualität im Vordergrund. Teilnehmen können Hausärzte und Nephrologen in den drei Pilotregionen. Ein späterer Rollout auf weitere Regionen wird umgesetzt. Risikofaktoren werden frühzeitig berücksichtigt Ein wichtiger Aspekt bei der Früherkennung der Niereninsuffizienz ist das Abklären der Risikofaktoren, die einen Verdacht auf die Erkrankung erhärten können. Insbesondere chronische Erkrankungen wie Diabetes mellitus oder eine hypertensive Nierenerkrankung begünstigen die Entstehung einer Niereninsuffizienz. Risikopatienten mit hypertensiver Nierenerkrankung oder mit Diabetes mellitus und Nierenkomplikationen werden im Rahmen des Vertrages besonders betreut. „NephroPlus“ stärkt die Betreuung der Patienten Der „NephroPlus“-Vertrag stärkt die Betreuung von Patienten durch den Hausarzt. Ferner fördert „NephroPlus“ die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen dem Hausarzt und dem Nephrologen zur weiteren Abklärung. Auf diese Weise erfolgt eine besonders intensive Betreuung der betroffenen Patienten. Somit können Verschlechterungen des Gesundheitszustandes vermieden und Folgeerkrankungen reduziert werden. Entsprechend dem Schweregrad der Erkrankung wird ein individuell abgestimmtes Behandlungskonzept erstellt. Eine Ernährungsberatung oder eine Infusionstherapie können bei Bedarf ergänzt werden und tragen dazu bei, dass die Patienten rundum gut versorgt werden.
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